Wie die Luther-Gemeinde doch noch einen neuen Jugendreferenten finden will

dzKirchliche Jugendarbeit

Bisher hat die Martin-Luther-Gemeinde vergeblich nach einem neuen Jugendreferenten gesucht. Nun unternimmt sie einen neuen Anlauf – und will Bewerber mit verbesserten Konditionen locken.

Oberaden

, 10.01.2020, 12:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Martin-Luther-Kirchengemeinde zieht Konsequenzen daraus, dass sie bisher vergeblich nach einem neuen Jugendreferenten für Oberaden gesucht hat: „Wir planen eine weitere Ausschreibung“, sagt Pfarrerin Petra Buschmann-Simons. „Und diesmal wollen wir eine volle Stelle anbieten.“

Wie die Luther-Gemeinde doch noch einen neuen Jugendreferenten finden will

Die Jugendarbeit der Martin-Luther-Gemeinde hat es im Moment mit erschwerten Bedingungen zu tun: Die Stelle des Jugendreferenten ist nicht besetzt und das frühere Jugendzentrum „John“ in Oberaden muss wegen Baumängeln abgerissen werden. © Stefan Milk

Die Gemeinde braucht dringend einen Nachfolger für René Puttler, der seine Arbeit als Jugendreferent zum Jahresende beendet hat, um sich auf sein Studium zu konzentrieren. Die Gemeindeverantwortlichen wussten das schon länger und hatten die Stelle im vergangenen Jahr bereits zwei Mal ausgeschrieben – allerdings nur in Teilzeit. Geeignete Kandidaten meldeten sich dafür nicht. Nun hofft Buschmann-Simons, dass ein Vollzeit-Job mehr Bewerber anlockt.

Die Jugendarbeit in Oberaden kommt nicht völlig zum Erliegen

Aktuell beschäftigt die Gemeinde einen Jugendreferenten: Jürgen Jauer, der eine halbe Stelle hat und sich um die jungen Leute in Rünthe kümmert. Damit die Jugendarbeit in Oberaden nicht völlig zu erliegen kommt, hat die Gemeinde einen Werksvertrag mit der Studentin Nele Krabs abgeschlossen.

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Sie hat ein Diakonisches Jahr in Oberaden absolviert und kennt sich in der dortigen Jugendarbeit bestens aus. Ihr zur Seite steht Alexandra Wolny, die im September ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Luther-Gemeinde begonnen hat.

Auf Dauer ist das allerdings zu wenig. Deshalb hoffen Buschmann-Simons und die anderen Gemeinde-Verantwortlichen, dass das Vollzeit-Angebot neue Bewerber anlockt, die auch kurzfristig verfügbar sind. „Wir wollen die Stelle so schnell wie möglich besetzen“, sagt Buschmann-Simons.

Neuer Ausschuss berät über neue Räume für die Jugend

Allerdings wird der neue Jugendreferent beziehungsweise die neue Jugendreferent zunächst einmal unter erschwerten Bedingungen arbeiten müssen. Das bisher als Jugendzentrum „John“ genutzte Gebäude des früheren Kindergartens „Sonnenschein“ neben der Martin-Luther-Kirche in Oberaden weist so schwere Baumängel auf, dass es abgerissen werden muss. „Wir haben es inzwischen ausgeräumt“, sagt Buschmann-Simons.

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Die Jugendgruppen treffen sich derzeit im Martin-Luther-Zentrum neben der Kirche, was aber wohl auch keine Dauerlösung ist. Wie die aussehen könnte, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Das Presbyterium hat eigenes einen Ausschuss gegründet, dessen Mitglieder sich Gedanken über neue Räume für die Jugendarbeit der Gemeinde machen sollen.

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