Wichernhaus: Bis zum Ende des Jahres sollen auf dem Gelände Wohnhäuser stehen

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Der Bauherr hält an seinem Ziel fest: Ende des Jahres sollen auf dem Wichernhaus-Gelände die „Wichernhöfe“ stehen, Häuser mit Mietwohnungen. Wann er mit dem Bau beginnt, kann er aber noch nicht sagen.

Bergkamen

, 22.01.2020, 14:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich ist das Gelände des ehemaligen evangelischen Gemeindezentrum Wichernhaus an der Hochstraße schon seit einigen Wochen bereit für eine neue Nutzung: Das ehemalige Gemeindehaus ist abgerissen und abgeräumt, ebenso die ehemalige Kindertagesstätte im hinteren Bereich des Geländes.

Noch aber fehlt dem Bauherrn, der Firma NLD Consultants aus Mönchengladbach eine wesentliche Voraussetzung, dass der Bau von mehrgeschossigen Häusern mit Mietwohnungen auf dem Gelände beginnen kann: die Baugenehmigung. Noch hat NLD Consultants keinen Bauantrag gestellt. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, sagt Rob de Regt, der Geschäftsführer des Unternehmens.

Anzahl der Wohnungen ist noch nicht ganz klar

Die Pläne von NLD Consultants sind zwar schon seit längerer Zeit grundsätzlich mit der Stadt abgestimmt. Es gibt aber noch das eine oder andere Detail, das noch nicht feststeht. Noch ist nicht ganz klar, wie viele Wohnungen tatsächlich auf dem ehemaligen Kirchengrundstück entstehen, das von dem Unternehmen in Erbpacht übernommen worden ist.

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Wie viele es werden, hängt vor allem davon ab, wie groß die Wohnungen werden. „Gefragt sind zurzeit vor allem relativ kleine Wohnungen für Singles und für maximal zwei Personen“, sagt de Regt. Deshalb will sein Unternehmen noch einmal genau auf den Bedarf in Bergkamen schauen und marktgerecht planen.

Wichernhaus: Bis zum Ende des Jahres sollen auf dem Gelände Wohnhäuser stehen

Das Wichernhaus-Gelände ist komplett leer. Das ehemalige Gemeindehaus und die Kindertagesstätte sind abgerissen und beseitigt. © Jonas Dresemann

Grundkonzeption bleibt gleich

An der Grundkonzeption der Häuser soll sich aber nichts ändern, versichert de Regt. Im Erdgeschoss soll es größere Wohnungen für Familien mit einem kleinen Gartenanteil geben. In den oberen Etagen sind Wohnungen für Singles und Zwei-Personen-Haushalte geplant. Dort können zum Beispiel die Großeltern einziehen, wenn sie nah bei der Familie wohnen möchten.

Geplant sind insgesamt vier Mehrfamilienhäuser, die auf dem Gelände an der Hochstraße entstehen sollen. Dabei handelt es sich um drei größere und ein etwas kleineres Mehrfamilienhaus.

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Sobald der Bauantrag eingereicht und bewilligt ist, soll es schnell gehen mit dem Bau der Häuser. Sie sollen nicht Stein auf Stein gemauert werden, sondern in sogenannter „Holzständerbauweise“ entstehen. Dabei werden größere Bauelemente in der Fabrik vorgefertigt, angeliefert und an Ort und Stelle zusammengesetzt.

Die Johanniter hatten die gleiche Technik für ihre Kindergärten an der Eichendorffstraße und an der Sugambrerstraße in Oberaden verwendet. Die Bauzeiten waren außergewöhnlich kurz.

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