Was die Bergkamener bei der Herbstkirmes erwartet

dzKirmes im Oktober

Der Herbst ist da und das bedeutet, dass sich bald die Fahrgeschäfte der Kirmes auf dem Stadtmarkt drehen. Die Schausteller, die nach Bergkamen kommen, kennen sich hier bestens aus.

Bergkamen

, 25.09.2019, 14:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Schausteller kommen erst in der zweiten Oktoberwoche nach Bergkamen, um ihre Fahrgeschäfte auf dem Stadtmarkt aufzubauen. Aber die Kirmesorganisatorin aus dem Rathaus, Heike Sohn, hat das Thema Herbstkirmes eigentlich schon abgehakt. Sie weiß längst, welche Karussells sich vom 11. bis zum 14. Oktober drehen und wo sie stehen werden: „Der Plan ist fertig“, sagt sie.

Was die Bergkamener bei der Herbstkirmes erwartet

Der Autoscooter darf nicht fehlen. © Stefan Milk


Die meisten Schausteller sind Stammgäste

Sohns Arbeit wird dadurch erleichtert, dass sie die meisten Schausteller kennt, weil diese seit Jahren regelmäßig nach Bergkamen kommen. Manche sogar zwei Mal im Jahr: „Die Beteiligung an der Frühjahrskirmes ist immer etwas größer“, sagt Sohn. Aber beim Herbst-Rummel in diesem Jahr stehen immerhin 20 Fahrgeschäfte und Kirmesbuden auf dem Markt. Die Hauptattraktionen sind die Großgeräte Musikexpress, Heartbreaker und Autoscooter. Die sind in irgendeiner Form immer auf dem Stadtmarkt vertreten, auch wenn die Anbieter schon einmal variieren: „Ich bemühe mich immer um Abwechslung“, sagt Sohn.

Herbstkirmes

Der Markt muss ausweichen

  • Die Bergkamener Herbstkirmes spielt sich vom Freitag, 11. bis Montag, 14. Oktober, auf dem Stadtmarkt ab. Sie ist täglich von 14 bis 22 Uhr geöffnet.
  • Der Aufbau beginnt bereits am Montag, 7. Oktober. Der Wochenmarkt wird deshalb am Donnerstag, 10. Oktober, auf die Präsidentenstraße, die Ebertstraße und die Hochstraße ausweichen.
  • Die Zufahrt ist deshalb an diesem Tag von 5 bis 15 Uhr gesperrt. Die VKU bietet für diesen Zeitraum für die Linien C11, S20 und 193 die Ersatzhaltestellen am Busbahnhof sowie die ehemalige Haltestelle „In den Kämpen“ an. Nach 15 Uhr läuft der Betrieb der VKU wieder normal.

Flächendeckende Bewerbungen

Und die Auswahl ist groß. Theoretisch zumindest. „Ich bekomme viele Bewerbungen“, berichtet Sohn. Zahlreiche Schausteller schreiben sie an und schicken ihre Flyer. Allerdings hat die Organisatorin festgestellt, dass solche Angebote meist flächendeckend an alle Städte verteilt werden, die Kirmessen veranstalten. „Wenn man dann nachhakt, hört man oft nichts mehr.“ Denn viele Schausteller ziehen dann doch die größeren und damit umsatzträchtigeren Veranstaltungen in der Region vor. Gegen diese Konkurrenz hat Sohn es schwer. Zumal der Kirmesplatz auf dem Stadtmarkt überschaubar ist und der Marktplatz für weitere Einschränkungen bei großen Fahrgeschäften sorgt.

Die meisten Schausteller sind miteinander verwandt

Aber Sohn weiß, dass sie sich auf ihre Stamm-Schausteller verlassen kann. Zumal sie einen festen Ansprechpartner hat: Rudi Wendler, der so etwas wie der informelle Chef der Schausteller ist. Die meisten sind ohnehin mit ihm verwandt, was die Absprachen zusätzlich erleichtert. Deshalb hofft Sohn, dass ihr in diesem Jahr ein Problem wie bei der Herbstkirmes 2018 erspart bleibt: Ein Schausteller sagte kurzfristig ab, auch der ursprünglich vorgesehen Ersatz musste passen. „Da hatten wir dann ein kleines Loch auf der Kirmes.“ Für den kommenden Rummel steht noch ein Schausteller auf der Kippe, weil er nicht weiß, ob er bis zum 11. Oktober eine Zulassung für ein neues Gerät erhält, sagt Sohn: „Aber wenn er nicht kann, dann kommt sein Neffe.“

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