Warum es an der Pfalzschule so aussieht, als wäre tatsächlich eine Bombe eingeschlagen

dzSanierungsmaßnahmen

An der Pfalzschule ist einiges los. Unter anderem wird in der Turnhalle gewerkelt. Das dauert länger als geplant. Und nicht nur die Pfalzschüler müssen mit einer verlängerten Zwangspause leben.

Bergkamen

, 30.10.2019, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

An der einen Stelle erinnert noch ein Erdhaufen an die Bombenräumung vor fast zwei Wochen, in der anderen Ecke wird schon an der neuen OGS gebaut und an der Turnhalle klafft ein großes Loch. Dort soll ein ausgedienter Öltank ausgegossen werden. „An der Pfalzschule sieht aus wie nach einem richtigen Bombenanschlag “, sagt schmunzelt Heiko Rahn, Leiter des Amtes für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport.

Sein Spezialgebiet ist aber weniger der Außenbereich, sondern eher das Innere der Turnhalle. Dort sind derzeit noch Bauarbeiten in vollem Gange. Ganz nach Plan laufen diese aber offenbar nicht.

Zwar sei die neue Deckenbeleuchtung schon installiert, aber die Malerarbeiten konnten erst danach gestartet werden, so Rahn. „Nach einer erforderlichen Grundreinigung soll die Turnhalle dann ab 11. November wieder zur Verfügung stehen.“ Die Arbeiten sollten eigentlich bereits in den Herbstferien abgeschlossen sein.

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Zwangspause für Schüler und Sportvereine

Die Schüler und Sportvereine bekommen laut Rahn nun eine „Zwangspause“. So einfach ließe sich nämlich die Belegung einer Turnhalle auf andere Hallen nicht umverteilen. Das sei nur in Einzelfällen möglich, sagt Rahn, der die Schulleiter und Vereine frühzeitig informiert hat.

Dass die Sportler nicht einfach woanders trainieren können, hängt zum Teil auch damit zusammen, dass nicht nur die Aktivitäten in Weddinghofen verlegt werden müssten, sondern auch die der Preinschule. Auch dort wird derzeit gearbeitet – und auch dort kommt es zu Verzögerungen.

Im Innenbereich der Halle stehen laut Rahn noch Putz- und Malerarbeiten an, die eine Sperrung der Turnhalle bis voraussichtlich 22. November erforderlich machten. „Aktuell werden Arbeiten am Dach und an der Fassade durchgeführt.“ Somit müssen die Preinschüler und dort beheimateten Vereine sich noch gedulden. Ein Abschluss der Arbeiten war ursprünglich für Ende Oktober angekündigt.

Die Schulen haben sich noch nicht beschwert

Rahn steht in engem Kontakt mit den Schulen und Vereinen. Wenn jemand in dem Zeitraum dringend einen Raum braucht, kann er sich bei ihm melden. „Bisher ist von den Schulen noch nichts gekommen“, sagt Rahn.

Offenbar gibt es für die Schüler auch körperliche Beschäftigungen, für die es keine große Turnhalle braucht. Und dann gibt es ja auch noch den platzsparenden Denksport.

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