Warten auf die Netzmaschine: Her mit den schönen Weihnachtsbäumen!

dzVerkauf Pfalzschule

Als der Weihnachtsbaumverkauf an der Pfalzschule beginnt, haben sich die ersten Besucher schon ihren Weihnachtsbaum gesichert. Sie warten darauf, dass die Weihnachtsbaumnetzmaschine gestartet wird.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 07.12.2019, 15:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es in einer bekannten Binsenweisheit, die sich prima auch auf Weihnachtsbäume anwenden lässt. Als der Förderverein der Pfalzschule am Samstagmorgen wieder zu seinem Weihnachtsbaumverkauf auf den Schulhof eingeladen hatte, warteten nämlich schon die ersten Interessenten mit ihren Weihnachtsbäumen darauf, dass endlich auch die Weihnachtsbaumnetzmaschine gestartet wird.

Warten auf die Netzmaschine: Her mit den schönen Weihnachtsbäumen!

Luba Koch und Andrea Kappe beim Verkauf der Weihnachtsbäume. © Borys Sarad

Schon in aller Herrgottsfrühe mit dem Anhänger vorgefahren

Schon in aller Herrgottsfrühe war dort der Bergkamener Landwirt Nils Henter mit seinem großen Anhänger vorgefahren, um 95 frischgeschlagene Nordmanntannen anzuliefern. „Gehegt und gepflegt wurden diese in einer großen Schonung auf dem fruchtbaren Boden des Haarstrangs bei Bad Sassendorf, bis sie die Größe erreicht hatten, um nun die Menschen zu Weihnachten mit ihren satten Grün zu erfreuen“, so der tüchtige Landwirt.

Bei Kaffee, Punsch, Grillwürstchen und Waffeln konnten die Tannenbäume nun in Ruhe auf dem Schulhof ausgesucht werden. Und wer zudem noch neuen Christbaumschmuck benötigte, der wurde garantiert bei der Elternbastelgruppe fündig, die selbstgefertigte Geschenke in großer Auswahl angeboten hatte. Der Erlös der gesamten Aktion wanderte natürlich wieder in die Kasse des Fördervereins.

Warten auf die Netzmaschine: Her mit den schönen Weihnachtsbäumen!

Ab in die Netzmaschine: Damian Mazur, Benjamin Kaßner, Sven Koch und Dominik Kersten „tüten“ die Weihnachtsbäume ein. © Borys Sarad

Baum muss den schweren Christbaumschmuck tragen

Rainer Achnitz ist meist immer auf der Suche nach einem kräftigen Weihnachtsbaum, denn seiner muss ja schließlich den schweren Christbaumschmuck aus dem Erzgebirge tragen können, der am Abend vor Heiligabend natürlich von Rainer Achnitz höchstpersönlich mit viel Fingerspitzengefühl im gesamten Weihnachtsbaum verteilt wird.

Margit Schwarzbach hingegen muss beim Tannenbaumkauf immer darauf achten, dass das Bäumchen überhaupt in ihren kleinen „Elefantino“ von Lancia passt. Glücklicherweise hat sie aber schnell einen schönen passenden Baum gefunden, der nun bis einen Tag vor Heiligabend auf dem Balkon verbringen muß.

Warten auf die Netzmaschine: Her mit den schönen Weihnachtsbäumen!

Familie Burkert mit (v.l.) Sebastian, Hannah, Lilly und Inga hat sich ihren Weihnachtsbaum gesichert. © Borys Sarad

Stolz auf über 70 Jahre alte Christbaumkugeln

„Auf das Weihnachtsbaumschmücken freue ich mich schon riesig“, erzählt die rüstige achtzigjährige Dame. Und wenn dann der Schwiegersohn den Tannenbaum in den Ständer eingestielt hat, legt sie mit Eifer los. Richtig stolz ist Margit Schwarzbach insbesondere auf die über siebzig Jahre alten Christbaumkugeln, die sie in allen bunten Farben und natürlich auch in Silber hat, worin man sich so schön spiegeln kann.

„Die Kugeln sind alle aus dem Frankenwald, wo es früher noch viele Glasbläser gab“, erzählt sie. Zum Teil sind darin sogar noch kleine Figürchen eingelassen, wie das Christuskind oder kleine Engelchen.“ Irgendwann kommt natürlich auch wieder die ganze Familie, mit den drei Enkeln und der Urenkelin Maya vorbei, um den prachtvoll glitzernden Tannenbaum der Uromi zu bestaunen. Und darauf freut sich die Uroma natürlich ebenfalls riesig.

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