Vorerst bekommt Bergkamen kein neues Familienzentrum

dzKinderbetreuung

Familienzentren sind so beliebt, dass in der Nachbarstadt Kamen ein Streit über die Vergabe ausgebrochen ist. In Bergkamen droht so etwas nicht: Es bleibt erst einmal bei zwölf Familienzentren.

Bergkamen

, 03.03.2020, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Beginn des laufenden Kindergartenjahres hat Bergkamen zwölf Familienzentren. Und dabei wird es auch bleiben - vorerst jedenfalls. Wie Sozialdezernentin Christine Busch auf Anfrage sagte, hegt die Stadt derzeit nicht die Absicht, einen weiteren Kindergarten als Familienzentrum vorzuschlagen. Dabei ist Busch mit der Arbeit der bestehenden Zentren sehr zufrieden.

„Aber das Bewerbungsverfahren ist für die Mitarbeiter und die Träger mit einem großen Aufwand verbunden“, sagt sie. Es dauert mindestens ein Jahr, die Kindergärten müssen ziemlich jede Menge Dokumentationen erstellen. Dafür bekommen sie als Familienzentrum aber auch zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Land.

Jetzt lesen

In Bergkamen gibt es inzwischen in jedem Stadtteil mindestens ein Familienzentrum – mit Ausnahme von Heil, wo aber auch gar kein Kindergarten existiert. Busch kann sich aber durchaus vorstellen, dass es in Zukunft noch weitere Familienzentren geben wird.

In fünf Stadtteilen

Bergkamener Familienzentren

  • Mitte: Mikado (Träger: Stadt Bergkamen), Villa Kunterbunt und Wackelzahn (beide Awo), Bodelschwinghhaus, Büscherstiftung (beide evangelische Kirche)
  • Oberaden: Tausendfüßler (Stadt), mittendrin (evangelische Kirche), Funkelstein (Awo)
  • Overberge: Sprösslinge (Stadt)
  • Rünthe: Montessori (katholische Kirche)
  • Weddinghofen: Springmäuse, Vorstadtstrolche (beide Awo)

Schließlich ist gerade viel Bewegung in der Bergkamener Kindergartenlandschaft. Die Awo baut in Mitte und Weddinghofen zwei neue Betreuungsstätten. Und die Johanniter haben in den vergangenen Jahren zwei Kindergärten eröffnet, die auch noch kein Familienzentrum sind.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Landgericht Dortmund
Missbrauchs-Prozess: Gericht will kein Gutachten über Glaubwürdigkeit der Belastungszeugin