Von Finanzen bis Kunst: Die Aufgaben im Kulturreferat sind vielfältig

dzPersonalwechsel

Im Kulturreferat der Stadt tut sich personell einiges. Vier neue Mitarbeiter bringen frischen Wind mit. Sie erzählen, warum die Arbeit im Kulturbereich so viel Spaß macht – trotz teils langer Arbeitszeiten.

Bergkamen

, 17.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jonas Schodrowski macht eine Ausbildung bei der Stadt Bergkamen. Er befindet sich bereits in den letzten Zügen und hat schon die meisten Abteilungen von innen gesehen. Derzeit ist er im Kulturreferat – und da möchte er auch bleiben. „Ich mag die lockere Atmosphäre“, sagt er. Und auch für Kreativität gibt es in diesem Bereich der Verwaltung Raum. Hinzu komme der Kundenkontakt, den Schodrowski schätzt.

Doch der Spaß, den Schodrowski bei der Arbeit hat, hat auch einen Preis. Denn die Mitarbeiter im Kulturreferat sind bei Veranstaltungen persönlich vor Ort. Sie arbeiten deshalb auch mal am Wochenende oder in den Abendstunden. Die Arbeit in der Kultur fordere Flexibilität, sagt Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. Sie lobt die neue Besatzung des Kulturreferats. „Sie sprechen sich toll untereinander ab.“

Im Kulturreferat Bergkamen gibt es viele Aufgabenbereiche

Neben Schodrowski sind Katja Petersdorf, Sarah Feige und Sarah Schrader neu im Team. Sie sind für unterschiedliche Bereiche zuständig. So kümmert sich Feige unter anderem darum, Inhalte, Personal und Budget in Einklang zu bringen. Feige hat ihre Ausbildung bei der Stadt absolviert und war bereits im Personalwesen, Stadtmarketing und der Finanzverwaltung.

Jetzt lesen

Was sie dort gelernt hat, kann sie im Kulturbereich gut einbringen. Er ist nämlich eine Schnittstelle, in der Institutionen wie die Musikschule, die Jugendkunstschule und die Stadtbibliothek zusammenlaufen. Inhalte, Personal, und Budget wollen aufeinander abgestimmt werden. Auch um Förderungen kümmere Feige sich künftig, erklärt Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich.

Neue Betreuung für die Lichtkunst und Schätze im Stadtmuseum

Feiges neue Kollegin Katja Petersdorf wird sich indes vor allem um die Kunst im öffentlichen Raum kümmern – wie etwa die Lichtkunst. Ulrich kündigt an, dass in diesem Bereich einige Veränderungen zu erwarten sind und die Stadt sich anders präsentieren möchte. Petersdorf wird ihren Teil dazu beitragen. Sie sorgt zum Beispiel dafür, dass die Lichtkunst regelmäßig gewartet wird. Auch spezielle Lichtkunst-Führungen soll es geben.

Jetzt lesen

Die vierte im Bunde ist nicht nur in einem anderen Bereich, sondern auch in einem anderen Gebäude untergebracht: Die Archäologin Sarah Schrader geht im Archiv des Stadtmuseums auf Entdeckungstour. Nicht nur angesichts des Museumsumbaus gibt es im Museum derzeit viel zu tun. Auch Sonderausstellungen wird sie vorbereiten.

Nachdem sich im Kulturbereich personell einiges getan hat in den vergangenen Monaten, wollen Schmidt-Apel und Ulrich jetzt mit dem neuen Team, das auch bleiben soll, durchstarten.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Freiherr-vom-Stein-Realschule
Die Realschule kämpft beim Tag der offenen Tür um neue Schüler
Hellweger Anzeiger Sperrmüll und Einkaufswagen
LEG kämpft vergebens gegen illegalen Müll in der Bergkamener City
Meistgelesen