Bildergalerie

Von der Bauernschaft zur Industriestadt Bergkamen

Um 1890 war Bergkamen war das heutige Bergkamener Stadtgebiet noch ländliche Idylle. Dann wurde die erste Zeche abgetauft - und eine rasante Entwicklung nahm ihren Lauf.
15.10.2018
/
Bergkamen. Auf dem Luftbild mit der ehemaligen Zeche Grimberg 1/2 und dem Bayer-Werk lässt sich erahnen, wie sehr der Bergbau die Landschaft verändert hat. Sie liegen immer noch eingebettet in Bäume. Rechts unten sit die Babauung am Nordberg zu erkennen.© Hans Blossey
Auf dem Luftbild von 1959 ist noch deutlich zu sehen, wie ländlich die Umgebung der Zeche sogar damals noch war. Im unteren Bereich des Bildes entstand Anfang der 70er Jahre die Bergkamener City.
Früher sah Bergkamen aus, wie Heil heute noch. Es bestand aus Bauernhöfen und war sehr ländlich.© Marcel Drawe
Die historische Postkarte zeigt die Zeche in ihrer Frühzeit. Sie setzte eine rasante Bevölkerungsentwicklung in Gang.
Zechensiedlungen wie die Kolonie Schönhausen entstanden, mit dem Wohlfahrtsgebäude, das die Nazis später kurze Zeit als KZ missbrauchten.© Stadtarchiv Bergkamen
Die Bergwerksgesellschaften lockten Arbeitskräfte mit Wohnungen in neuen Häusern und großen Gärten ins Ruhrgebiet - wie in der Siedlung Schönhausen an der Lentstraße.
Oder in der Siedlung Einhausen am Nordberg. Die Bergwerksgesellschaft baute auch Schulen...
...und Kirchen, wie die im Zweiten Weltkrieg zerstörte evangelische Kirche am heutigen Kurt-Schumacher-Platz.
So sieht die Siedlung Einhausen heute aus - hier ein Blick in die Augustastraße.© Marcel Drawe
Die Zeche Werne lag zwar in der Nachbarstadt, die meisten Siedlungen lagen jedoch in Rünthe, wie die Siedlung Rünthe-Süd.
Die sogenannte D-Zug-Siedlung an der Schachtstraße ist die älteste Bergkamener Zechensiedlung. Sie wurde 1899 bezogen.© Marcel Drawe
Die Siedlung am Römerberg wurde ab Anfang der 50er Jahre gebaut, als die Arbeitskräfte nach Oberaden strömten.© Marcel Drawe