Weiterbildung: Die Anbieter in Bergkamen reagieren auf die Nachfrage

dzBildung

Die Volkshochschule in Bergkamen bringt in den nächsten Tagen ihr neues Programm heraus. Mit der großen Kursvielfalt macht sie es anderen Anbietern schwer.

Bergkamen

, 03.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sucht man auf der Internetseite des Multikulturellen Forums nach Kursen in Bergkamen, findet man derzeit nicht allzu viel. Ein einziger Kurs ploppt bei der Suche auf. Es ist ein Russisch-Kurs, der zwischen dem 16. September und dem 2. Dezember wöchentlich stattgefunden haben soll. Doch der Kurs kam wegen zu wenig Interessenten nicht zustande.

Das Bildungswerk Multi Kulti bietet Angebote der Weiterbildung bedarfs- und zielgruppengerecht an. Aktuell liegt sein Schwerpunkt in Bergkamen auf Sprachkursen – auch mit berufsbezogenen Angeboten. So läuft derzeit zum Beispiel ein Kurs mit dem Schwerpunkt Pflegeberufe.

Angebote wie Yogakurse in Lünen oder Massage-Workshops in Hamm gibt es in Bergkamen derzeit nicht. Sie sind nicht gefragt bzw. werden von anderen Anbietern abgedeckt – dazu gehört vor allem die Volkshochschule.

Doch auch bei der Vhs gibt es freilich Kursausfälle. Von 146 bis 180 geplanten Kursen würden rund 126 bis 130 Kurse stattfinden, sagt Sabine Ostrowski, Leiterin der Volkshochschule. „Für uns ist die Ausfallquote ok“, sagt die VHS-Chefin. Die Zahlen unterscheiden sich aber von Semester zu Semester, außerdem verwirklicht die VHS auch Kurse, die die Mindestteilnehmerzahl nicht erreichen. Es gebe nach Wunsch auch kleinere Gruppen, für die Schüler dann Kleingruppentarife zahlen.

Weiterbildung: Die Anbieter in Bergkamen reagieren auf die Nachfrage

Sabine Ostrowski ist die Leiterin der Bergkamener Volkshochschulen. Sie hat die Teilnehmerzahlen im Blick und ist zufrieden mit den Anmeldezahlen. © Stefan Milk

Insgesamt ist Ostrowski sehr zufrieden mit den stabilen Teilnehmerzahlen. Es läuft so gut, dass das Programm locker ausgebaut werden könnte – vor allem Gesundheits- und Sportkurse seien sehr gefragt. „Wir könnten Trendsportarten anbieten, haben aber keinen Spielraum“, sagt sie mit Blick auf die räumliche Situation. Ostrowski wünscht sich neue Räume, um das Kursangebot zu erweitern. „Das würde die Situation entspannen.“

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