Vergewaltigung in Oberaden: Darum hüllt sich die Polizei in Schweigen

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Die Ermittlungen gegen einen Verdächtigen, der eine 15-Jährige vergewaltigt haben soll, dauern an. Zum Stand der Ermittlungen hüllt sich die Polizei aus gutem Grund in Schweigen.

Oberaden

, 09.08.2019, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Stand der Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Vergewaltiger hüllt sich die Polizei zurzeit weitgehend in Schweigen. Der 32 Jahre alte Bergkamener soll am 13. Juli eine 15-Jährige in Oberaden brutal überfallen, niedergeschlagen und vergewaltigt haben. Die Polizei nahm ihn wenige Tage später fest.

Polizeisprecherin Vera Howanietz teilte auf Anfrage lediglich mit, dass die polizeilichen Ermittlungen immer noch im Gange sind. Zurzeit werden immer noch mögliche Zeugen gehört und Spuren gesichert. Zu Details wollte sie keine Auskunft geben. „Wir wollen nicht, dass sich der mutmaßliche Täter in einem späteren Gerichtsverfahren darauf berufen kann, dass er bestimmtes Wissen aus der Presse hat“, sagte sie. Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, übergibt die Polizei ihre Erkenntnisse an die Staatsanwaltschaft.

Verdächtiger nicht einschlägig vorbestraft

Die Polizeisprecherin bestätigte lediglich, dass der festgenommene 32-Jährige bisher offenbar nicht einschlägig vorbestraft ist. Zu der Tat war es am 13. Juli gegen 22.30 Uhr im Bereich Bahnhofstraße gekommen. Der Täter hatte die 15-Jährige mit einer Pistole niedergeschlagen, sie schwer verletzt und hatte sich dann an ihr vergangen.

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