Umleitung um Baustelle auf der Lünener Straße - sonst drohen lange Wartezeiten

dzL 821n-Baustelle

Der Landesbetrieb NRW rät Autofahrern, die aus Richtung Oberaden und Lünen kommen, nicht mehr über die Lünener Straße zur A2 zu fahren. Sie müssen sonst lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Bergkamen

, 18.03.2020, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Umleitungsempfehlung auf der Lünener Straße ist unübersehbar: Schon gut 200 Meter vor der Kreuzung mit der Jahnstraße zeigt ein Schild an, dass Autofahrer besser nicht mehr geradeaus zur A2 fahren, sondern die Jahnstraße und den Westenhellweg nehmen sollen, um über die A1 zur A2 zu kommen. Grund für die großräumige Umleitung sind die Arbeiten auf der Lünener Straße, um den neuen Kreisverkehr zur L 821n anzuschließen.

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Nach Angaben von Stephanie Heckmann von Straße NRW in Bochum muss dazu die Fahrbahn auf der Lünener Straße abgefräst und die Fahrbahn zum neuen Kreisel angepasst werden. „Das geht nicht bei zweispurigem Verkehr. Wir benötigen ausreichend Platz“, sagt sie.

Der Landesbetrieb Straßen hat die Baustellenampel schon in Betrieb genommen. Die Wartezeit in Richtung Kamen und A2 soll deutlich länger sein als in der Gegenrichtung.

Der Landesbetrieb Straßen hat die Baustellenampel schon in Betrieb genommen. Die Wartezeit in Richtung Kamen und A2 soll deutlich länger sein als in der Gegenrichtung. © Michael Dörlemann

Baustellenampel ist schon in Betrieb

Die Arbeiten haben schon begonnen. Deshalb hat der Landesbetrieb entgegen seiner ursprünglichen Pläne, die Baustellenampel nicht an diesem Donnerstag, sondern schon am Dienstagabend angeschaltet. Sie ist so geschaltet, dass der Verkehr aus Richtung Kamen in Richtung Lünen Vorrang und ein deutlich längere Ampelphase hat. „Wir wollen unbedingt vermeiden, dass es zum Rückstau auf der Autobahnauffahrt kommt“, erklärt Heckmann. Daher gibt es auch die Umleitungsempfehlung über den Westenhellweg und die A1.

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