Dieser Mann, der zum Team von Dieter Nuhr gehört, reißt in Bergkamen das Publikum mit

dzTorsten Sträter

Torsten Sträter ist Dauergast in Comedy-Shows im Fernsehen. Jetzt ist er hautnah in Bergkamen zu erleben. Der Saal ist ausverkauft bei seiner Vorpremiere „Schnee, der auf Ceran fällt“.

von Rainer Larm

Bergkamen

, 13.10.2019, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er hatte das studio theater selbst ausgewählt und der Kulturverwaltung angeboten, hier seine „Vorpremiere“ für sein neuestes Programm „Schnee, der auf Ceran fällt“ zu machen.

Denn eigentlich ist Torsten Sträter noch mit „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“ auf Tour.

Die Entscheidung, Bergkamen als Test-Ort zu nehmen, dürfte ihn am Samstag nicht gereut haben – und das nicht nur wegen des ausverkauften studios. Karten waren schließlich schon wenige Stunden nach Beginn des Vorverkaufs nicht mehr zu haben. Sondern auch wegen des Publikums. Es war zweifelsohne „seins“. Und das hatte sein Vergnügen – gut zwei Stunden lang.

So konnte Sträter sozusagen „in der Nachbarschaft“ – er wohnt in Waltrop – prüfen, ob seine für das neue Programm vorgesehenen Gags ankommen, die mitgebrachten Geschichten - die er wie immer vom Tablet ablas - beim Publikum zünden oder ob er noch etwas umstellen müsste.

Dieser Mann, der zum Team von Dieter Nuhr gehört, reißt in Bergkamen das Publikum mit

Torsten Sträter ist eine Marke und eine Eigenmarke. Der eigenwillige Kabarettist unterhielt sein Publikum bestens. © Boyrs Sarad

Sträter zählt zum Team von Dieter Nuhr

Und Sträter bezog dabei die Zuschauer mit ein, stellte Fragen und ließ auch Fragen aus diesem Kreis zu.

Was zum Teil zu neuen Gags führte, die er gleich „verarbeitete“.

Sträter, der zum „Team“ von Dieter Nuhr zählt und häufig zu Gast bei „extra 3“ und somit im TV ständig präsent ist, hat inzwischen auch eine eigene Sendung: „Männerhaushalt“. Trotzdem gelang es ihm am Samstag im studio, einen gänzlich eigenständigen Abend zu präsentieren, der dem Publikum durchweg Spaß machte.

Da reihte sich Gag an Gag, die verlesenen Geschichten waren neu und das Vorlesen hielt sich in Grenzen: Sträter kann nämlich auch anders. Und wie!

Da zeigte sich der Profi, der sein Publikum im Griff hat – und der mit Sprache spielen kann.

Kein Wunder, dass für solche Akteure Säle wie im studio mit gerademal 400 Zuschauern einfach zu klein sind. Bleibt nur die Hoffnung, dass Sträter auch für die nächste „Vorpremiere“ das studio nutzt.

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