Töddinghauser Straße zum Teil gesperrt

dzAbriss der Turmarkaden

Die Töddinghauser Straße ist wegen der Abrissarbeiten an den Turmarkaden halbseitig gesperrt. Der Abriss in diesem Bereich lässt zwar noch auf sich warten. Es gibt aber schon Vorarbeiten.

Bergkamen

, 09.10.2019, 15:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine der wichtigsten Verbindungen in der Bergkamener City ist seit diesem Mittwochmorgen gesperrt. Auf der Westseite der Töddinghauser Straße vom Rathaus in Richtung Friedenskirche verwehren Sperrbaken die Weiterfahrt. Bis die Straße wieder frei ist, wird noch einige Zeit vergehen: Erst zu Nikolaus, am 6. Dezember, soll die Straße wieder frei sein.

Information mit Verspätung

Über die Gründe mussten Verkehrsteilnehmer erst einmal rätseln. Erst ab 12.55 Uhr informierte eine Mitteilung auf der städtischen Homepage, die nur aus zwei Sätzen besteht, über die Sperrung. Laut Mitteilung ist die Straße wegen der Abrissarbeiten an den Turmarkaden bis Anfang Dezember halbseitig gesperrt. Die Umleitung führt über die Hubert-Biernat-Straße, die Gedächtnisstraße und die Schulstraße auf die Töddinghauser Straße zurück.

Straße schon wegen Erkundungsarbeiten gesperrt

Viele Bergkamener dürften sich gewundert haben, dass die Straße jetzt schon gesperrt ist, obwohl die Abrissarbeiten noch gar nicht bis in die Nähe der Töddinghauser Straße fortgeschritten sind. Wie Dezernent Marc Alexander Ulrich auf Nachfrage mitteilte, sind in den nächsten Tagen schon Erkundungsarbeiten an diesem Teil der Turmarkaden geplant, um den Abriss vorzubereiten. Außerdem wollen die Stadtwerke in diesem Bereich neue Fernwärmeleitungen verlegen, um die Wohngebäude in dem Block von den Turmarkaden abzukoppeln.

Sperrung schon frühzeitig beantragt

Das Abbruchunternehmen hatte die Straßensperrung deshalb schon ab diesem Mittwoch bis zum 6. Dezember beantragt. Sollten die Abbrucharbeiten wider Erwarten schon früher abgeschlossen sein, wird die Straße auch frühzeitig wieder freigegeben.

Nach Ulrichs Ansicht ist es besser, wenn es einen Vorlauf bei der Straßensperrung zu den eigentlichen Abrissarbeiten gibt. „Es ist besser, wenn sich Fußgänger Fahrrad- und Autofahrer an neue Wege gewöhnt haben, bevor die Großgeräte für den Abriss anrücken“, sagte er.

Anwohner mit Handzetteln informiert

Zumindest die Anwohner waren auch von der Sperrmaßnahme informiert. Das Abrissunternehmen hatte die Auflage bekommen, sie mit Handzetteln über die geplante Sperrung und den Zeitraum zu informieren. Das Kaufland-Parkhaus und die Häuser Töddinghauser Straße 135 und 137 sind übrigens weiter zu erreichen. Wer dort hin will und aus Richtung Norden kommt, muss die Umleitung bis zum Kreisverkehr an der Zufahrt zum Kaufland-Parkhaus und zur Zentrumstraße nehmen.

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