Tempolimit und Überholverbot für Westenhellweg

dzVereinbarung mit Straßen.NRW

Endlich kann die Satuation auf dem auf dem Westenhellweg entschärft werden. Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat Tempolimit und Überholverbot in Höhe der Nördlichen Lippestraße zugestimmt.

Heil

, 12.10.2018, 13:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Verkehrssituation auf dem Westenhellweg in Heil soll schon bald deutlich entschärft werden. Wie Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters jetzt mitteilte, hat sich die Stadt mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW auf mehrere Maßnahmen geeinigt, um die Situation in Höhe der Einmündung der Nördlichen Lippestraße zu entschärfen. Allerdings mochte sich der Landesbetrieb offenbar nicht darauf einlassen, das Tempolimit von 70 Stundenkilometern von der Einmündung der Jahnstraße bis in Höhe des Kraftwerks zu verlängern. In beiden Bereichen gilt schon jetzt Tempo 70.

Stattdessen soll das Tempolimit vom Einmündungsbereich der Nördlichen Lippestraße bis in Höhe des Kraftwerks gelten. In diesem Bereich soll außerdem das Überholen verboten sein. Damit kommt der Landesbetrieb zumindest größtenteils einem Antrag der Bergkamener SPD-Fraktion nach, die Tempolimit und Überholverbot schon in der Sitzung des Bauausschusses im Juli beantragt hatte. Der Landesbetrieb will außerdem das Sichtdreieck der Einmündung überprüfen und dafür sorgen, dass Autofahrer, die aus der Nördlichen Lippestraße kommen, Fahrzeuge auf dem vorfahrtberechtigten Westenhellweg rechtzeitig sehen können. Die Stadt traf die Vereinbarungen mit dem Landesbetrieb nach einem gemeinsamen Ortstermin.

Die Probleme an der Einmündung gibt es, seit der Landesbetrieb den eigentlich von allen Seiten begrüßten Radweg am Westenhellweg gebaut hat. Er ist durch eine Leitplanke von der Fahrbahn abgetrennt. Dadurch ist die Straße schmaler und unübersichtlicher geworden. Trotzdem gilt bisher noch Tempo 100.

Anwohner aus Heil hatten mehrfach beklagt, dass sie Fahrzeuge auf dem Westenhellweg viel zu spät sehen können, wenn sie von der Nördlichen Lippestraße auf die Landesstraße wollen. Die Situation ist besonders gefährlich, weil auch die Schulbusse, die von der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule kommen über die Nördliche Lippestraße auf den Westenhellweg fahren.

Die Details der Umsetzung soll der Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr in seiner nächsten Sitzung am 13. November erörtern. Danach will Peters die mit dem Landesbetrieb vereinbarten Maßnahmen umsetzen.

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