Unwetterwarnung

Sturm Eugen fordert Feuerwehr in Kamen und Bergkamen nicht heraus

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte gewarnt: vor Sturmböen. Die Stadt Kamen sagte sicherheitshalber den Wochenmarkt ab. Weitere Folgen hielten sich in Grenzen.
Der Wochenmarkt wurde aufgrund der Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt. Die Stadt Kamen ging lieber auf Nummer sicher. © Stefan Milk

Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung. In Schauernähe muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) gerechnet werden. So lautete die amtliche Warnung vor Sturmböen, die an diesem Dienstag auch für den Kreis Unna galt.

Stadt Kamen hat den Wochenmarkt lieber abgesagt

Die Stadt Kamen hatte sicherheitshalber nach Rücksprache mit der Feuerwehr Kamen den Wochenmarkt abgesagt, auch bei der Feuerwehr Bergkamen setzte man sich am Montagabend coronakonform zusammen und beriet, wie man mit der zu erwartenden Unwetterlage umgehen wolle. Doch unterm Strich blieb die Feuerwehr gelassen – zurecht, wie sich zeigen sollte.

Auf solche Wetterlagen, wie sie sich tatsächlich darstellte, ist die Feuerwehr jederzeit vorbereitet. Und wie bei jedem Sturm oder kräftigerem Wind fielen auch am Dienstag auf Kamener Stadtgebiet ein paar Bäume um, weil sie alt oder geschädigt waren. „Wir haben mehrere Bäume beseitigen müssen, aber das war nichts Außergewöhnliches“, teilte die Wachabteilungsleitung mit.

In Bergkamen blieb es noch ruhiger. „Wir hatten einen einzigen Einsatz“, erklärte Dirk Kemke, Leiter der Feuerwehr. An der August-Bebel-Straße war ein Baum auf die Fahrbahn gefallen, der beseitigt werden musste.

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