Auf dem Nordberg informierte die Awo über ihre Migrationsarbeit - und sparte dabei auch nicht mit Kritik an Politik und Gesellschaft. © Marcel Drawe
Migranten

Struktureller Rassismus verhindert eine schnelle Integration

Sie beraten und helfen Menschen, die aus der Fremde kommen: Die Mitarbeitenden der Migrationsdienste der Awo. Und sie beklagen sich bitterlich, bei ihrer Mission allein gelassen zu werden.

Nach Hamm, Lünen-Brambauer und Ahlen war es am Mittwoch der Nordberg in Bergkamen, der zum Mittelpunkt der Aktionstage der AWO-Migrationsdienste Ruhr-Lippe-Ems wurde. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion stellten sich auch die hiesigen Berater auf die Straße und wiesen auf die Arbeit hin, die sie tagtäglich für die Integration der Menschen leisten – und bei der sie sich oft ein stückweit allein gelassen fühlen.

Hilfe bei vielen Sorgen und Nöten

Viel Bürokratie und keine 100-prozentige Refinanzierung


Mehr Geld für Personal, Material und bessere Räume

Über den Autor
Jahrgang 1979, aufgewachsen und wohnhaft in Bergkamen. Magister-Studium in Münster in Soziologie, Wirtschaftspolitik und Öffentlichem Recht. Erste Sporen seit 1996 als Schülerpraktikantin und dann Schüler-Freie in der Redaktion Bergkamen verdient. Volontariat und Redakteursstellen im Sauerland sowie Oldenburger Münsterland. Seit zehn Jahren zurück in der Heimat und seit Mai 2022 fest bei Hellweger angestellt.
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Stephanie Tatenhorst

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