Stadtmarketing plant Klassik-Konzert an der Holz-Erde-Mauer

dzUmzug in den Römerpark

Das Stadtmarketing feilt schon am Veranstaltungsprogramm für 2020. Bewährtes bleibt, einiges soll besser werden - und ein großes Konzert bekommt einen neuen Standort in einem anderen Stadtteil.

Bergkamen

, 20.10.2019, 13:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im kommenden Jahr soll Oberaden beim Programm „Sommer in Bergkamen“ erstmals auch eine Veranstaltung bekommen. Das Stadtmarketing will das Klassik-Open-Air erstmals vom Bereich am Rathaus in den Römerpark an der Holz-Erde-Mauer verlegen. Karsten Quabeck vom Stadtmarketing geht davon aus, dass das Ambiente dort noch besser passt als auf dem Zentrumsplatz oder auf dem „Platz der Partnerstädte“. Das bedeutet jedoch eine Abkehr von dem Konzept, klassische Musik Menschen direkt vor die Haustür zu bringen, die sich sonst nicht so sehr dafür interessieren.

Auch bei dem restlichen Veranstaltungsprogramm 2020 soll es keine großen Veränderungen aber durchaus die eine oder andere Feinjustierung geben. Beim Holland-Markt, der wieder im Mai, zwei Wochen vor dem Hafenfest geplant ist, betrifft das vor allem das Verkehrskonzept.

Stadtmarketing plant Klassik-Konzert an der Holz-Erde-Mauer

Der Holland-Markt soll wahrscheinlich wieder ein neues Verkehrskonzept bekommen - so groß ist der Andrang jedes Mal. © Stefan Milk

Verkehrschaos beim Holland-Markt hat Konsequenzen

„Der Markt ist ein Phänomen: Er ist jedes Mal mehr als gut besucht“, sagt Quabeck. Entsprechend groß ist das Verkehrsaufkommen. Deshalb soll die Zufahrt zum Hafen über den Hafenweg im kommenden Jahr wie beim Hafenfest ausschließlich den Radlern vorbehalten sein. Autos und Busse will das Stadtmarketing wegen des Verkehrschaos ganz aus dem Bereich heraushalten.

Durch den Abbiegeverkehr zur Marina sei an der Kreuzung mit der Werner Straße das Chaos immer groß gewesen, sagt Quabeck. Das soll es 2020 nicht mehr geben.

Ob es das Street-Food-Festival an der Marina im kommenden Jahr noch einmal geben wird, steht dagegen noch nicht fest. Im vergangenen Jahr war dem Stadtmarketing das Programm, das ein privater Veranstalter bot, zu dünn. „Wir wollen nicht, dass dort nur ein paar Food Trucks stehen. Es muss schon Programm drumherum geben“, macht der Leiter des Stadtmarketings deutlich.

Er hofft das sich ein neue Veranstalter findet, der diese Vorstellungen umsetzt. Der Veranstalter von diesem Jahr wolle ohnehin nicht mehr.

Stadtmarketing plant Klassik-Konzert an der Holz-Erde-Mauer

Mit dem Hafenfeuer beginnt das Programm des Stadtmarketings im Januar. © Stefan Milk

„Hafenfeuer“ an der Maria wieder zum Auftakt

Andere Veranstaltungen an der Marina sind dagegen weiter gesetzt. Dazu gehören neben dem Hafenfest und dem „Weingenuss am Wasser“ im Rahmen des Sommerprogramms auch das Hafenfeuer und „Kids and Burger“. Das Hafenfeuer, mit dem das Veranstaltungsprogramm in Januar beginnt, sei mittlerweile fest etabliert, sagt Quabeck. „Viele Standbetreiber wollen wiederkommen und wir haben viele neue Bewerber.“ Irische Musik soll es auch 2020 wieder geben.

Stadtmarketing plant Klassik-Konzert an der Holz-Erde-Mauer

Zum Festival „Kids and Burger“ kamen viele Kinder mit ihren Eltern. Es soll 2020 eine Neuauflage geben. © Marcel Drawe

Festival „Kids and Burger“ mit einigen Veränderungen

Auch Kids and Burger habe beim Auftakt in diesem Jahr eine gute Resonanz gefunden. Das Stadtmarketing will es mit einigen Änderungen zusammen mit der Kinderspielhalle „Monkey Island“ auch in diesem Jahr wieder anbieten. Das Open-Air-Kino auf der Bogenschießanlage in Overberge ist im Sommer auch weiterhin gesetzt - ebenso wie der Lichtermarkt.

Trotzdem denkt das Stadtmarketing noch über weitere Veranstaltungen in der Marina nach. Quabeck hätte gerne eine Oldtimer-Veranstaltung mit passender Rockabilly-Musik und Menschen, die eine zu den alten Autos passende Kleidung tragen.

Er kann sich auch eine „Strandburgensause“ vorstellen, bei der es Reggae geben könnte. Damit könnte das früher beliebte Reggae-Festival wieder aufleben. Dafür müsste das Stadtmarketing aber wohl die passenden Sponsoren finden. „Unsere zusätzlichen Wünsche sind auch eine Frage der Finanzierung“, sagt Quabeck.

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