Stadt setzt auf Gespräche mit den Eigentümern von Schrottimmobilien

dzStadtentwicklung

„Schrottimmobilien“ ärgern die Anwohner und sind schlecht für das Image der Stadt – besonders wenn sie an zentralen Stellen stehen. Die Stadt hat sie aufgelistet und sucht den richtigen Umgang mit ihnen.

Bergkamen

, 02.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer über die Lippebrücke aus Richtung Werne nach Bergkamen kommt, hat schon seit Jahren nicht den besten ersten Eindruck von der Stadt. Jahrelang stand dort die aufgelassene ehemalige Gaststätte Jockenhöfer, die der Kreuzung sogar im Volksmund ihren Namen gab. Vor einiger Zeit wurde sie abgerissen, doch auch jetzt ist der Zustand, nicht erfreulich. Wo vorher die Ruine stand, befindet sich jetzt eine verwilderte Brache.

Stadt setzt auf Gespräche mit den Eigentümern von Schrottimmobilien

Das Grundstück, auf dem die ehemalige Gaststätte Jockenhöfer stand, ist ebenfalls eines der Sorgenkinder der Stadt. © Stefan Milk

Am Römerberg, an zentraler Stelle in Oberaden, sieht es nicht besser aus: Dort gammelt ein ehemaliger Wohn- und Geschäftskomplex vor sich hin.

Die Stadt hat mittlerweile auf Wunsch der Politik eine Liste von solchen sogenannten „Schrottimmobilien“ zusammengestellt. Die Fraktionen im Rat haben sie mittlerweile bekommen.

Jetzt sucht die Stadt einen Weg, wie sie damit umgehen soll. Da es sich um sensible Daten handelt und die Eigentümerinnen nicht angeprangert werden sollen, so Dezernent Marc Alexander Ulrich, setzt die Stadt auf Gespräche mit den Eigentümern. Dabei soll es auch darum gehen, warum die Immobilien mit der Zeit so heruntergekommen sind.

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Anschließend soll darüber beraten werden, ob es ein Gesamtkonzept geben soll oder ob es eher Einzellösungen geben soll.

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