Stadt plant Familientreff in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule

dzAnlaufstelle für Eltern

Der Familientreff im Pestalozzihaus wird gut angenommen. Deshalb plant die Stadt jetzt ein ähnliches Angebot in einem anderen Stadtteil.

Oberaden

, 29.11.2018, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der neue Familientreff soll in das Gebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Oberaden einziehen. Dort sei zwar nicht so viel Platz wie im Pestalozzihaus auf dem Nordberg, sagt die städtische Sozialdezernentin Christine Busch. Aber er reiche aus, um ein Café als Treffpunkt für Eltern und Kinder einzurichten. Und die können dort mehr als Kaffee, Kuchen und nette Gespräche erwarten: „Wir planen ein qualifiziertes Angebot“, sagte Busch. Auch in dem neuen Familientreff soll es Beratungsmöglichkeiten, Kurse und Fortbildungen geben. Das Jugendamt habe ein entsprechendes Konzept dafür entwickelt.

Wann genau der neue Familientreff öffnet, weiß Busch allerdings noch nicht. Das hänge davon ab, wie die schnell die Stadt die baulichen Rahmenbedingungen in dem Gebäude schaffen kann. Der Brandschutz sei mittlerweile gewährleistet, aber es gebe noch eine ganze Reihe von anderen Dingen, die für die Einrichtung eine solchen Familientreffs beachtet werden müssten, sagte die Dezernentin. Dabei arbeite sie auch mit dem städtischen Bauamt zusammen.

Wenn es gut laufe, könne der neue Familientreff in der ersten Hälfte des neuen Jahres öffnen, sagte Busch. Sie betonte, dass die Stadt mit dem neuen Angebot niemand Konkurrenz machen wolle. Schließlich gebe es bereits eine ganze Reihe von Gruppen und Initiativen, die in Oberaden rund um den Sundern aktiv sind. „Wir werden sie vor der Sommerpause zu einem Treffen einladen“, kündigte Busch an. Dann sollten alle Beteiligten gemeinsam überlegen, wie sie den neuen Familientreff in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule mit Leben füllen können und welche Angebote dort sinnvoll seien.

In dem Gebäudekomplex am Westfalen-Weg war früher eine Förderschule des Kreises Unna untergebracht. Sie zog im Sommer 2016 aus. Ein Teil der Räume wird mittlerweile zur Kinderbetreuung genutzt. Mehrere Tagesmütter arbeiten dort in einer so genannten Großtagespflege. Außerdem trifft sich dort eine Spielgruppe einer freien Gemeinde aus Beckinghausen, die früher die Alisoschule nutzten.

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