Stadt hofft auf Baustart für den Bürgerradweg in Overberge

dzLandwehrstraße

Auch das Jahr 2018 wird zu Ende gehen, ohne dass es an der Landwehrstraße einen neuen Radweg gibt. Aber nach dem Jahreswechsel könnte es dann doch etwas werden.

Overberge

, 13.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Zumindest ist der städtische Radverkehrsbeauftragte Hans Irmisch optimistisch, dass die Bauarbeiten endlich starten. Und er kann inzwischen auch etwas Handfestes für diese Erwartung vorweisen: „Wir haben den Auftrag vergeben“, sagt er. Für nächste Woche ist er mit dem Unternehmen über die bevorstehenden Bauarbeiten verabredet. Spätestens im neuen Jahr soll es dann tatsächlich losgehen.

Die Idee für die neue Radlertrasse existiert seit 2015, als sich eine Initiative von Anwohnern der Hansastraße dafür eingesetzt hatte. Sie soll in Form eines „Bürgerradweges“ entstehen, wie er bereits an der Jahnstraße in Heil existiert. Der Landesbetrieb Straßen.NRW, der für die Landwehrstraße zuständig ist, kommt für die Kosten in Höhe von rund 260.000 Euro auf, die Stadt übernimmt die Planung und verantwortet den Bau.

Stadt hofft auf Baustart für den Bürgerradweg in Overberge

Der neue Radweg soll auf der Südseite der Landwehrstraße verlaufen. © StepMap

Bau dauert länger als in Heil

Und der wird etwas länger dauern als in Heil, meint Irmisch: „Wir rechnen mit einer Bauzeit von einem Vierteljahr.“ Das hänge damit zusammen, dass der Radweg direkt neben der Straße verlaufen soll, an deren Rand sich auch noch ein Wald befindet. Und großflächige Sperrungen der viel befahrenen Straße während der Bauarbeiten seien nicht möglich, meint Irmisch.

Der neue Radweg wird an der Kreuzung mit der Hansastraße beginnen und auf der südlichen Seite der Landwehrstraße verlaufen. Den Abschnitt bis zum Gutsweg werden die Bauarbeiter von vorneherein asphaltieren. Das rund 150 Meter lange Stück, das bis zur Autobahnbrücke über die A1 führt, soll zunächst eine so genannte wassergebundene Decke erhalten. Das hängt damit zusammen, dass Straßen.NRW plant, die Autobahn und damit auch die Brücke umzubauen. Erst wenn das geschehen ist, soll auch das letzte Radwegestück asphaltiert werden.

Fortsetzung in auf Hammer Gebiet

Zudem soll der Radweg auch nicht dauerhaft auf der Brücke enden, sondern auch auf der Alten Landwehrstraße, also auf der Hammer Seite, fortgesetzt werden. Zunächst seien aber lediglich die Bauarbeiten auf Bergkamener Stadtgebiet vorgesehen, sagte Irmisch. Allerdings sind die Pläne für die Fortsetzung des Radweges schon relativ konkret. Er soll nach Irmischs Angaben auch hinter der Autobahnbrücke zunächst auf der Nordseite verlaufen, in Höhe des Neustädter Weg jedoch auf die andere Seite wechseln. Damit die Radfahrer dort auch sicher über die Straße kommen, sei eine Querungshilfe vorgesehen, sagt Irmisch.

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