Special Olympics im Badminton

dzWettkampf auf NRW-Ebene

Auch Athleten mit Behinderungen können große Leistungen vollbringen. Dass zeigten die Sportler mit geistiger Behinderung, die bei den Special Olympics in Overberge antraten.

Bergkamen

, 11.10.2018, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Große sportliche Leistungen gab es an diesem Donnerstag in der Sporthalle an der Hansastraße zu sehen. 20 Menschen zwischen elf und etwa 50 Jahren mit geistiger Behinderung traten zu einem Badmintonturnier auf Landesebene an – dem ersten dieser Art in NRW. Dabei war auch Bergkamen stark vertreten: Sechs der Athleten kamen von der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil.

Bei den Wettkämpfen im Rahmen der Special Olympics ging es zu wie bei jedem großen Wettkampf. Er begann am Morgen mit dem Hissen der Special-Olympics-Fahne und den olympischen Eiden.

Anschließend traten die Teilnehmer zum Wettkampf jeder gegen jeden an. Dabei ging es lediglich darum, zu ermitteln welche Wettkämpfer sich auf einem ähnlichen Leistungstand befinden. „Wir wollen, dass beim Turnier in etwa alle die gleichen Chancen haben“, sagte Sebastian Bergmann, Sprecher der Special Olympics. Anschließend traten die Wettkämpfer in Dreier- oder Vierer-Gruppen zu den Spielen um den Turniersieg an. Leer ging dabei übrigens keiner aus: Die drei Erstplatzierten bekamen Medaillen. Falls es Viertplatzierte gab, bekamen sie zumindest eine Schleife als Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen.

Das Turnier war eine Art Probelauf für die Landesspiele, die im kommenden Jahr vom 19. bis zum 23. Juni in Hamm geplant sind und auf denen erstmals auch die offizielle Landesmeisterschaft der Special Olympics ausgespielt wird. Der Wettkampf steht dann im Zusammenhang mit dem Landesturnfest, das der Westfälische Turnerbund ausrichtet.

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