Sparkasse Bergkamen denkt nicht an eine Fusion – zumindest im Moment nicht

dzWirtschaft

Mit dem Zusammenschluss der Volksbanken Kamen-Werne und Dortmund steht die nächsten Banken-Fusion an. Die Sparkasse Bergkamen-Bönen will aber eigenständig bleiben – bis auf Weiteres.

Bergkamen

, 27.02.2020, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bergkamen-Bönen, Tobias Laaß, beobachtet interessiert, dass die Volksbank Kamen-Werne mit der in Dortmund fusioniert – nacheifern will er dem Mitbewerber allerdings nicht. Eine Fusion stehe nach wie vor nicht auf der Tagesordnung, sagte er auf Anfrage unserer Redaktion.

Sparkasse Bergkamen für die Eigenständigkeit gut aufgestellt

Die Sparkasse sei für die Eigenständigkeit gut aufgestellt. Erst Ende vergangenen Jahres habe es wegen des Amtsantritts des neuen Sparkassen-Vorstandes Jörg Jandzinsky eine Sonderprüfung durch den Sparkassenverband gegeben. Die Prüfer stellten laut Laaß ein positives Zeugnis aus, insbesondere, was das Eigenkapital betrifft.

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Sparkassen-Chef lehnt längerfristige Prognosen ab

Zudem sieht der Vorstandschef in Bergkamen und Bönen noch Wachstumspotenzial bei den Firmen- und Privatkunden. Nichtsdestotrotz muss er das Sparkassen-Schiff durch sehr unruhige Gewässer steuern: „Wir befinden uns in der schwierigsten Situation unserer Geschichte“, sagte Laaß mit Blick auf die Null-Zins-Politik. Deshalb gilt die Fusions-Absage auch nur für die „aktuelle Situation“.

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Längerfristige Prognosen seinen nahezu unmöglich, meinte Laaß. Falls sich der Markt gravierend verändere müsse die Sparkasse darauf entsprechend reagieren.

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