Die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen will ein Feuer löschen, doch sie darf das Grundstück nicht betreten. Wegen Behinderung der Feuerwehr steht ein 38-jähriger deshalb vor Gericht. Seine Mutter sagt im Zeugenstand aus – und wird von der Staatsanwaltschaft wegen Falschaussage selbst angeklagt.
Die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen will ein Feuer löschen, doch sie darf das Grundstück nicht betreten. Wegen Behinderung der Feuerwehr steht ein 38-jähriger deshalb vor Gericht. Seine Mutter sagt im Zeugenstand aus – und wird von der Staatsanwaltschaft wegen Falschaussage selbst angeklagt. © Tatenhorst, Stephanie
Amtsgericht Kamen

Sohn hindert Feuerwehr am Löschen: Mutter für Falschaussage verurteilt

Nachbarn rufen die Feuerwehr. Auch Feuerwehrleute und Polizisten sehen Flammen, doch der Sohn verbietet das Betreten des Grundstücks. Vor Gericht schützte ihn die Mutter. Das hat Konsequenzen.

Am 17. März 2020 melden Anwohner einer Siedlung in Bergkamen ein Feuer auf dem Grundstück ihrer Nachbarn. Als erstes ist die Polizei vor Ort. Kurze Zeit später trifft auch die Feuerwehr ein. Die Einsatzkräfte wollen die Flammen im Garten löschen, werden dabei jedoch vom Sohn des Hauses (38) behindert.

Mehrere Zeugen bestätigen Flammen

Angeklagte bleibt bei ihrer Version

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Ist im Land Brandenburg geboren, fühlt sich seit 2008 in Nordrhein-Westfalen wohl. Nach ihrem Volontariat und einer zweijährigen Redaktionatätigkeit hat sie ihre Liebe für die Gerichtsberichterstattung entdeckt. Seither ist sie in vielen Sitzungssälen anzutreffen.
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