RAG baut neue Rampe auf die Wasserstadt

dzArbeiten im Gange

Wenn die nächsten Bodentransporte rollen, soll es eine neue Zufahrt von der Jahnstraße auf das Wasserstadt-Gelände geben. Das soll vor allem die Oberadener vor Lärm bewahren.

Bergkamen

, 01.08.2019, 16:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bevor die Bodenanlieferungen für die Wasserstadt im großen Stil wieder beginnen, soll die Rampe von der Jahnstraße auf das ehemalige Haus-Aden-Gelände fertig sein. Die RAG hat bereits mit den Arbeiten an der Rampe begonnen, wie das Bergkamener Baudezernat jetzt bestätigt hat. „Sie soll im Herbst fertig sein“, kündigt die stellvertretende Planungsamtsleiterin Christiane Reumke an.

Neue Rampe schont Anwohner

Damit steht fest, dass die Anwohner der Rotherbachstraße weitgehend vom Lärm verschont werden, die der Anlieferverkehr für den Boden verursacht. Zurzeit ist das Gelände der künftigen Wasserstadt und die Halde Großes Holz nur über die Einfahrt auf das ehemalige Zechengelände an der Rotherbachstraße zu erreichen. Die frühere Zufahrt an der Jahnstraße ist weggefallen, weil dort die neue Überführung über die Hamm-Osterfelder Bahn gebaut wird.

Lastwagen kommen über den Westenhellweg

Die Rampe, die direkt hinter der Kanalbrücke hinunter zum Wasserstadt-Gelände entsteht, ist als Ersatz dafür gedacht. Wenn weiterer Boden für die Modellierung des künstlichen Sees benötigt wird, sollen die Lastwagen über den Westenhellweg, die Jahnstraße und diese Rampe auf das Gelände rollen. Zurzeit ist das noch nicht notwendig. „Wir arbeiten noch mit den Bodenmieten, die bereits auf dem Gelände lagern“, sagt Reumke.

RAG baut neue Rampe auf die Wasserstadt

Zurzeit wird auf dem Wasserstadt-Gelände nur der Boden verwendet, der bereits dort lagert. Neue Bodenlieferungen sollen erst im Herbst wieder beginnen. © Marcel Drawe

Knapp eine Million Kubikmeter Boden ist notwendig

Mit der Anlieferung wäre sonst eine erhebliche Belastung verbunden: Immerhin wird knapp eine Million Kubikmeter zusätzlicher Boden benötigt, um die Wasserstadt zu schaffen. Der künstliche See wird nicht auf dem Gelände gegraben, sondern angeschüttet. Die Flächen rundherum werden geschüttet und die künftige Wasserfläche ausgespart. Das ist der einzige Weg, den Wasserspiegel des Sees an den Datteln-Hamm-Kanal anzugleichen.

Die Rampe kann gebaut werden, obwohl es Verzögerungen beim Bau des Damms auf die neue Bahnüberführung gegeben hat. Der Bereich unmittelbar hinter der Kanalbrücke ist davon nicht betroffen. Dort muss nicht geschüttet werden.

Neuer Kreisel bleibt vorerst abgebunden

Auf dem Damm soll auch der Kreisverkehr entstehen, über den die Wasserstadt später ans Verkehrsnetz angebunden wird. Der Landesbetrieb Straßen.NRW will ihn bauen, sobald der Damm fertig ist. Der Ast, der in die Wasserstadt führt, soll aber vorerst abgebunden bleiben. Der Baustellenverkehr soll über die Rampe abgewickelt werden.

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