Nach Ikea und Zurbrüggen: Auch Poco in Bergkamen schließt

dzCoronavirus

Nach Ikea im Kamen-Karree und Zurbrüggen in Unna schließt nun auch das Einrichtungshaus Poco in Bergkamen. Online kann man die Möbel noch kaufen – allerdings nur, wenn man bei der Lieferung zu Hause ist.

Rünthe

, 18.03.2020, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Möbel gibt es jetzt nur noch online. Nachdem Ikea am Dienstag die Schließung aller Standorte in Deutschland bekanntgegeben hat, schließt nun auch der Möbeldiscounter Poco angesichts der Coronakrise seine Märkte. Unter den 125 Poco-Verkaufsstellen mit 8500 Mitarbeitern in Deutschland ist auch das Einrichtungshaus in Rünthe betroffen, dessen Türen am Mittwoch geschlossen blieben.

Jetzt lesen

Grund für die Schließung, die auch Zurbrüggen in Unna betrifft, ist ein Erlass der Landesregierung, der den Einzelhandel weiter beschränkt. „Auch wenn wir die Schließung sehr bedauern, ist es im Moment die sicherste und klügste Entscheidung. Wir möchten helfen, die Ausbreitung des Virus zu vermindern“, so Poco.

Pakete werden nur noch zu Hause abgeliefert

Der Onlineshop arbeitet weiter. Die Lieferdienste DPD und Hermes liefern weiterhin Päckchen und Pakete aus und achten dabei in diesen Zeiten besonders auf die Hygienevorschriften. Beide Lieferdienste bieten kontaktlose Lieferungen an, sodass die Fahrer Abstand zu den Kunden beibehalten können.

Alles ruhig bei Poco in Bergkamen. Das Möbelhaus hat seine Standorte vorerst geschlossen.

Alles ruhig bei Poco in Bergkamen. Das Möbelhaus hat seine Standorte vorerst geschlossen. © Stefan Milk

Im Falle von Poco werden ab dem 18. März auch keine Paketshops mehr von DPD angefahren. Poco-Kunden können ihre Pakete vorerst also weder dorthin liefern lassen noch Retouren abgeben.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Prozess in Dortmund
Vergewaltigung in Oberaden: Im Geständnis des Angeklagten fehlt ein wichtiges Detail