Planer beginnen erst 2020 mit dem Entwurf des neuen Bades

dzNeues Ganzjahresbad

Schon das Vergabeverfahren für die Planung des neuen Bergkamener Bades erweist sich als langwierig. Bevor sich die Planer ans Werk machen können, vergeht noch einige Zeit.

Bergkamen

, 11.10.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis die Pläne vorliegen, wie das geplanten neue Bergkamener Bad aussehen soll, wird vermutlich noch einige Zeit vergehen. Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) gehen davon aus, dass die Vergabe der Planungsaufträge bis zum Jahresende abgeschlossen ist. Erst danach können die Planer, die den Zuschlag bekommen haben, mit der Planung beginnen.

Die Stadtwerke, die Bauherr und später auch Eigentümer des neuen Bades sind, hatten die Planungsaufträge europaweit ausschreiben müssen. Dabei ging es um drei Bereiche: Die Stadtwerke suchen Architekten, Tragwerksplaner und ein Büro, dass die Technische Gebäudeausstattung plant.

Präsentationen in diesem Monat

Das Vergabeverfahren ist langwierig: Nachdem die GSW die Ausschreibung im Internationalen Vergabeportal veröffentlicht hatten, meldeten sich mehrere Planungsbüros aus den unterschiedlichen Disziplinen, die Interesse an dem Auftrag haben. Mittlerweile haben die Stadtwerke eine Auswahl der Büros zu Präsentationen eingeladen. Die Termine dafür sind im Laufe des Oktobers geplant.Da die Stadtwerke verschiedene Formalitäten und Fristen einhalten müssen, geht GSW-Sprecher Timm Jonas davon aus, dass die Aufträge bis Ende des Jahres vergeben werden.

Zu Namen von Büros oder deren Herkunft wollte er keine Angaben machen. Der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer war im Vorfeld davon ausgegangen, dass sich trotz der EU-weiten Ausschreibung vor allem Planungsbüros aus der weiteren Region melden, die Erfahrung mit der Badplanung haben.

Entwürfe sollen Aufschluss über Kosten geben

Erst wenn die Pläne vorliegen, lässt sich zuverlässig beurteilen, wie teuer das neue Bad tatsächlich wird. Der Stadtrat hatte Anfang Juli beschlossen, welche Elemente das geplante neue Bergkamener Ganzjahresbad haben soll. Das Bad ist nicht als reines Sportbad konzipiert, sondern als Freizeit- und Familienbad mit einem entsprechenden Angebot.

Der Stadtrat hatte den Beschluss allerdings unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit gefasst. Schon die erste Kalkulation der GSW für das Bad lag bei etwa 26,5 Millionen Euro.

Die Entwürfe sollen Aufschluss über die tatsächlichen Kosten geben. Der Stadtrat will anschließend beraten, ob das Bad so gebaut werden soll oder ob es Abstriche bei der Konzeption geben muss.

Das neue Bad soll anstelle des Wellenbades entstehen. Wegen des langen Entscheidungsprozesses öffnet das Wellenbad auch 2020 noch einmal.

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