Plan des Architekten für die neue Jahnschule in Oberaden kommt gut an

dzNeuer Grundschulstandort

Architekt Martin Heiderich hat am Dienstag drei Ausschüssen des Stadtrates seinen Entwurf für die neue Jahnschule in Oberaden vorgestellt. Damit stießt er auf einhellige Zustimmung.

Kamen

, 28.05.2019, 18:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Pläne der Stadt für einen Neubau der Jahnschule auf dem Gelände der ehemaligen Burgschule in Oberaden sowie für den Umzug der Musikschul-Zentrale dorthin stoßen in der Kommunalpolitik auf einhellige Zustimmung - und das gleich dreifach. Der Schulausschuss, der Kulturausschuss und der Bauausschuss haben das Vorhaben am Dienstag in einer gemeinsamen Sitzung befürwortet - jeweils einstimmig. Und - ganz wichtig - die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Gelder in den Haushalt 2020/21 einzuplanen.

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Architekt erläutert seinen Entwurf

Die Ausschuss-Mitglieder wussten, worüber sie abstimmen. Denn der Lünener Architekt Martin Heiderich hatte ihnen zuvor seine Pläne für den neuen Grund- und Musikschul-Standort vorgestellt. Heiderich will dafür nicht nur einen neuen dreigeschossigen Bau errichten, sondern auch bereits bestehende Gebäude nutzen. Zum Beispiel den Altbau der Burgschule, der sich seinen Angaben zufolge in einem guten Zustand befindet. Der Architekt will dort im Erdgeschoss die Offene Ganztagsschule, im ersten Stock die Büros der Schulleitung und der Verwaltung unterbringen.

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Raumkomplex für jede Jahrgangsstufe

Für den Erdgeschoss des Neubaus plant er das Hausmeisterzimmer und Mehrzweckräume. In die oberen Stockwerke kommen die Klassenzimmer. Dabei will Heiderich für jeden der vier Jahrgänge einen eigenen Komplex anlegen, der aus jeweils drei Klassen- und drei Gruppenräumen besteht. Sowohl der Altbau als auch der Neubau werden einen Zugang zur Pausenhalle haben. Die bestehende will Heiderich abreißen lassen und dafür eine neue, zweistöckige Halle mit einer Galerie errichten. Die könnte zugleich als Foyer der ebenfalls neu zu bauenden Aula dienen, die allerdings zuvorderst die Funktion als Speisesaal erfüllt. Auch die Musikschule könnte die neue Aula nutzen.

CDU-Antrag

SPD-Mehrheit lehnt ab

Die drei Ausschüsse lehnten in ihrer gemeinsamen Sitzung den Antrag der CDU ab, im Zusammenhang mit dem Musikschul-Umzug die Busanbindung des Standortes zu überprüfen. Die CDU fand die Unterstützung von Grünen und BergAuf, die SPD stimmte dagegegen. Und die hat bekanntlich die Mehrheit. Zur Begründung sagte die SPD, derzeit bestehe keine Notwendigkeit für eine solche Überprüfung und in der Nähe des Burgschul-Geländes zwei Bushaltestellen.

Die Musikschule kommt in den „Cubus“

Sie soll bekanntlich in den quadratischen Bau im hinteren Bereich des Schulgeländes an der Alisostraße ziehen. Aber auch die Musikschule bekommt einen eigenen Saal mit Bühne für Big-Band-Proben, Veranstaltungen und kleinere Konzerte. Heiderich will ihn in einem Aufbau auf dem Dach des „Cubus“ genannten Altbaus unterbringen Auch die Musikschule bekommt einen Zugang zur Pausenhalle. Der Umbau für die Musikschule könnte schon früher über die Bühne gehen als der Schul-Umzug. Für den dafür notwendigen Neubau veranschlagt Heiderich eineinhalb Jahre. Baubeginn könnte im Frühjahr 2020 sein. Die Stadt kalkuliert mit Baukosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Auf eine Prognose für mögliche Preissteigerungen im Lauf der Bauzeit wollte sich der Architekt lieber nicht festlegen.

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