Park-Chaos an der Rünther Straße – Ortsvorsteher weist auf Parkplatz Schacht III hin

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Seit das neue Volksbank-Gebäude in Rünthe fertig ist, herrscht in diesem Bereich an der Rünther Straße das Park-Chaos. Dabei gibt es ausreichend Parkplätze, meint der Ortsvorsteher – ganz in der Nähe.

Bergkamen

, 22.05.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn der Rünther Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann in diesen Tagen am neuen Volksbank-Gebäude an der Rünther Straße vorbeikommt, dann muss er oft den Kopf schütteln. Rund um das Gebäude herrscht das Park-Chaos. Besucher der Praxen im Gebäude, aber auch der anderen Einrichtungen parken oft widerrechtlich irgendwo – zum Beispiel auf dem Gehweg vor der Christuskirche. „Da kommt man allein zu Fuß noch durch, aber nicht mehr mit Rollator oder Kinderwagen“, ärgert er sich.

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Hinzu kommt, dass es immer wieder Autofahrer gibt, die ihr Fahrzeug unberechtigt auf den Parkplatz stellen, der sich am „Haus der Mitte“ befindet. Dabei handelt es sich um das private Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde. Der Platz ist nur für Besucher des Gemeindezentrums und der Kirchen gedacht.

Zurzeit sind noch nicht alle Parkplätze erreichbar

Noch hofft Kuhlmann, dass das nur eine vorübergehende Erscheinung ist – denn noch sind nicht alle Parkplätze zu erreichen, die zu dem neuen Gebäude gehören. Der Ortsvorsteher fürchtet aber auch, dass das Chaos bleiben könnte, denn noch ist das Gebäude auch nicht ganz belegt. Unter anderem soll noch ein Versicherungsbüro einziehen, möglicherweise auch mit motorisierter Kundschaft.

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Damit es nicht so weit kommt, will der Ortsvorsteher aktiv werden. Er ist davon überzeugt, dass es eigentlich genügend Parkplätze in zumutbarer Entfernung gibt. Darauf will er die Autofahrer aufmerksam zu machen.

Der Ortsvorsteher meint, dass es am Schacht III genügend Parkplätze gibt. Von dort sind es nur etwa 100 Meter bis zur Ecke Rünther Straße/Kanalstraße.

Der Ortsvorsteher meint, dass es am Schacht III genügend Parkplätze gibt. Von dort sind es nur etwa 100 Meter bis zur Ecke Rünther Straße/Kanalstraße. © Stefan Milk

Handzettel und Schilder sollen den Weg zeigen

Er hat unter anderem überlegt, Handzettel auszulegen, zum Beispiel im Wartezimmer der Praxen. Mit den Handzetteln will er darauf aufmerksam machen, dass es den gerade erst neu angelegten öffentlichen Parkplatz am Schacht III gibt.

Der sei groß genug und nicht weit entfernt – höchstens 100 Meter, meint der Ortsvorsteher. „Das kann man gut gehen, ohne jeden Stress“, sagt er. Leider sei das Anspruchsdenken weit verbreitet, dass jeder direkt vor der Tür parken will.

Notfalls will der Ortsvorsteher auch noch einmal bei der Stadt vorsprechen, ob sie nicht im Umfeld von Volksbank und Kirche Hinweisschilder auf den Parkplatz am Schacht III aufstellen kann. Vorbild könnten die Schilder im Bereich des Freizeitzentrums Häupenweg in Weddinghofen sein.

Auch dort gab es aber trotz der Schilder immer wieder einmal Ärger mit verboten und wild parkenden Fahrzeugen. Auch Kuhlmann fürchtet, dass die Schilder allein nicht helfen.

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