Pandemie verzögert die Pläne für eine Tagespflege in der ehemaligen Lessing-Apotheke

dzHaus Lessing in Bergkamen

Anfang des Jahres stellte Hanna Schmidt vom Haus Lessing die Pläne für eine Tagespflege in der ehemaligen Lessing-Apotheke vor. Damals war sie noch optimistisch. Dann kam das Coronavirus.

Bergkamen

, 29.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bauarbeiten in der ehemalige Lessing-Apotheke schreiten planmäßig voran. Hanna Schmidt von der Betreibergesellschaft des Seniorenstiftes Haus Lessing führt auch schon Personalgespräche für die neue Tagespflege: Doch wann die eröffnen wird, steht vorerst in den Sternen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Coronavirus. Von der Pandemie und ihren Folgen war nicht allzu viel zu ahnen, als Schmidt Anfang des Jahres die Pläne für die neue Tagespflege an der Lessingstraße vorstellte. Damals war sie noch optimistisch, die neue Einrichtung, die das Angebot des Hauses Lessing ergänzen soll, im Laufe des Jahres zu eröffnen.

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Vom Stand des Umbaus her wäre das auch kein Problem, meinte Schmidt auf Anfrage. Aber die Betreiber brauchen für die Tagespflege eine behördliche Genehmigung. Und die ist derzeit nicht zu bekommen. Zumindest nicht für die vorgesehenen 20 Plätze. Denn wegen der Corona-Beschränkungen gelten auch für die Tagespflege massive Einschränkungen.

Deshalb will Schmidt erst einmal abwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt. Inzwischen hat sie sich allerdings darauf eingestellt, dass sie die neue Tagespflege wohl erst im kommenden Jahr eröffnen kann.

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