Nur ein Klavierhocker und seine gute alte Gitarre: Eine Zeitreise durch die Popmusik

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Nur ein Klavierhocker und seine gute alte Gitarre, mehr braucht Buck Wolters nicht, um seine Fangemeinde im proppenvollen Saal mit auf eine Zeitreise durch 50 Jahre Popmusik zu nehmen.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Heil

, 07.12.2019, 13:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Selten dürfte die Kapelle Heil einen solchen Besucheransturm erlebt haben, wie am Freitagabend, als dort der Gitarrist und Musikschuldozent Buck Wolters anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums der Musikschule Bergkamen sein Konzert „Still My Guitar“ präsentierte.

Nur ein Klavierhocker und seine gute alte Gitarre, mehr brauchte Buck Wolters an diesem Abend nicht, um seine Fangemeinde im proppenvollen Saal mit auf eine musikalische Zeitreise durch 50 Jahre Popmusik zu nehmen. Neben vielen Hits, insbesondere aus den 60er und 70er Jahren, gab es dabei natürlich auch viele spannende Informationen und Anekdoten aus dieser Zeit zu hören.

Hits wie „Here Comes The Sun“ von den Beatles

So fand im Jahr 1969, wo Burkhard Wolters gerade mal acht Jahre alt war, nicht nur die erste Mondlandung statt, es ist auch zugleich das Gründungsjahr der Musikschule Bergkamen, „bei der ich vor nunmehr 26 Jahren eingestellt wurde, um meinen Schülern eine ‚gitarristische‘ Bildung zu vermitteln“ so Wolters. Viele von ihnen hätten es sogar als Musikschullehrer oder Leiter einer solchen weit gebracht und auch nicht wenige seiner aktuellen Schüler hätten schon das Zeug dafür.

„Was, sie spielen die Gitarre einfach nur so? Weder mit Gesangs-Begleitung noch in einer Band?“ wurde Wolters einst von einem erstaunten Vater gefragt. Dass dies mehr als genügt, davon konnten sich die Konzertbesucher am Freitagabend ausgiebig überzeugen. Hits wie „Here Comes The Sun“ von den Beatles oder „California Dreaming“ von den „Mamas and Papas“ sorgten beim Publikum, wo Wolters zudem nicht wenige ehemalige Hippies ausmachte, für regelrechte Begeisterungsstürme.

Mit einem lässig-jazzigen „Dubidu“ verfeinert

Bei „I feel good“ von James Brown hatte die rechte Hand sogar mal Pause, als Wolter mit der linken Griffhand dann auch gleich die Melodie zupfte oder dieser auch mal die rechte Hand anstelle eines Schlagzeugs über alle Saiten und Seiten der Gitarre steppen ließ und das Ganze zudem auch noch mit einem lässig-jazzigen „Dubidu“ verfeinerte.

Spät, aber nicht zu spät, stellte der Gitarrenvirtuose dann kurz vor Schluss endlich auch die Mitglieder seiner Band vor, ohne die das beeindruckende Gitarrenkonzert gar nicht erst zustande gekommen wäre: „Am Schlagzeug: Mister Wolters; an der Bassgitarre: B. DoubleU; an der Rhythmus-Gitarre: Burkhard Wolters und an der Leadgitarre: Buck Wolters!!!“

Keine Frage, dass diese besonderen „FabFour“ mit „A Whiter Shade of Pale“ von Procol Harum und einem grandiosen „Superstition“ von Stevie Wonder gleich zwei Zugaben abliefern mussten, ehe sich das begeisterte Publikum mit „Standing Ovations“ endlich zufrieden gab.

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