Noch keine Genehmigung für den Bau des „PueD“

dzGesundheitszentrum auf Grimberg 3/4

Anders als angekündigt gibt es immer noch keine Baugenehmigung für das Gesundheitszentrum. Bauherr und Sozialdezernentin hoffen, dass es keine Verzögerungen mehr gibt.

Bergkamen

, 02.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Stadt hofft darauf, dass sie zum übernächsten Kindergartenjahr 2020/2021 zusätzliche Kindergartenplätze im Gesundheitszentrum PueD in Weddinghofen einplanen kann. Noch aber haben die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt des Zentrums nicht begonnen. Dort soll auch die Kindertagesstätte entstehen. Noch können die Bauarbeiten aber nicht beginnen. Die Stadt hat noch keine Baugenehmigung erteilt.

Stadt hat Genehmigung für den Juni angekündigt

Noch vor einigen Wochen hatte das Baudezernat angekündigt, dass die PueD GmbH die Genehmigung im Laufe des Juni bekommt. Es seien nur noch einige Grunddienstbarkeiten einzutragen, teilte die Bauverwaltung damals mit. Ansonsten gebe es keine Gründe mehr die Genehmigung zu versagen.

Jetzt ist der Juni vorbei und der Bauherr hat immer noch keine Genehmigung. „Stand jetzt ist das so“, sagte Andreas Schmid, der Sprecher der PueD GmbH am Montagnachmittag. Seines Wissens habe das Unternehmen jetzt alle erforderlichen Unterlagen beigebracht. Der Genehmigung dürfe eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Noch keine Genehmigung für den Bau des „PueD“

Im ersten Bauabschnitt sind neben der Kindertagesstätte eine Kurzzeitpflege und barrierefreie Wohnungen geplant.

PueD GmbH plant schnellen Baubeginn

Allerdings wollte Schmid die erneute Verzögerung nicht allzu dramatisch sehen. Der Juni sei gerade erst vorbei, sagte er. Der Sprecher erneuerte die Aussage, dass die PueD GmbH zügig mit dem Bau beginnen will, wenn das Unternehmen die Genehmigung in Händen hält. Auch Sozialdezernentin Christine Busch, die seit geraumer Zeit das Defizit an Kindergartenplätzen verwalten muss. hofft auf einen schnellen Baubeginn. Sie hätte sich die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn gewünscht. Nach ihren Informationen ist das nicht möglich, weil die RAG noch einem Flächentausch zustimmen muss. Die Fläche, um die es geht, liegt im Bereich des ersten Bauabschnitts. Es fehle noch ein Schriftstück, um den Tausch zu vollziehen, sagte sie.

Bisher schon mehrfache Verzögerungen

Beim Bau des Gesundheitszentrums PueD, dessen Name „Pütt“ gesprochen wird und die Abkürzung für „Partner unter einem Dach“ ist, war es immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Ursprünglich hatte der Investor das Projekt schon vor einigen Jahren vorgestellt. Ein ähnliches, aber kleineres Zentrum gibt es schon: Es steht auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving.

In Bergkamen scheiterte der Bau zunächst an der Finanzierung, die sich nach Auskunft des Investors deutlich schwieriger gestaltete, als gedacht.

In den zweiten Bauabschnitt des Zentrums sollen auch Arztpraxen und Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich einziehen. Außerdem soll es eine Art Café geben.

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