Noch fehlen die Informationen zur Wasserstadt

dzInfo-Tafel

Seit Mitte Oktober haben Spaziergänger und Radfahrer am Datteln-Hamm-Kanal einen erhöhten Blick auf die werdende Wasserstadt. Was sie da sehen, erfahren sie allerdings derzeit noch nicht.

Bergkamen

, 04.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bekanntlich will die Stadt Bergkamen auf dem Gelände der früheren Zeche Haus Aden einen komplett neuen Stadtteil, die Wasserstadt Aden, bauen. Für Neugierige, die die Bauarbeiten beobachten wollen, hat sie auf der Nordseite des Kanals eine Aussichtplattform aus Metall errichten lassen.

Und auf der soll eigentlich auch noch eine Informationstafel installiert werden, die dem Betrachter einen Eindruck davon verschafft, wie die Wasserstadt dereinst aussieht. Die Folien für die Tafeln sind auch schon fertig. Und die Platte, auf die sie aufgebracht werden soll, war auch schon an der Plattform befestigt. Allerdings nicht zur Zufriedenheit der Stadt, wie der Leiter des städtischen Planungsamtes, Thomas Reichling berichtet. Deshalb hat er eine Neukonstruktion angemahnt. Die beauftragte Firma hat die Platte deshalb noch einmal abgenommen. „Wir hoffen, dass sie in der nächsten Woche wieder angebracht wird“, sagte Reichling „Und dann richtig.“ Das ortsansässige Unternehmen hatte bereits ziemlich lange gebraucht, um die Plattform überhaupt aufzustellen.

Die Darstellung auf den Tafeln ist dreigeteilt

Mit der Arbeit der Firma, die die Platten mit den Inhalten für die Informationstafel hergestellt hat, ist Reichling hingegen zufrieden. Die Darstellung ist dreigeteilt. In der Mitte der Tafel wird der Betrachter einen Text finden, der die wichtigsten Informationen zur Wasserstadt enthält. Auf der rechten Seite wird eine Übersichtskarte den geplanten neuen Stadtteil zeigen. Und links werden Angaben zur Geschichte der Zeche Haus Aden zu finden sein. Auf diese Weise will die Stadt zeigen, was einst auf dem Zechengelände war und was dort neu entstehen soll.

Allzu lange wird es dann auch nicht mehr dauern, bis sich auf dem Wasserstadt-Gelände etwas tut, sodass es auf der Plattform auch tatsächlich etwas zu beobachten gibt: Geht es nach dem Zeitplan der Stadt, dann wird sie den Auftrag für das Bodenmanagement noch in diesem Jahr vergeben. 2019 könnten dann tatsächlich die ersten Bagger auf dem früheren Zechenareal rollen.

Bis dann dort aber auch tatsächlich die ersten Wasserstadt-Bewohner in ihre neuen Häuser einziehen, wird es noch bis in das nächste Jahrzehnt dauern.

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