Neues Modell, um die Verluste aus den Bädern zu verteilen

dzBadplanung

Die drei Kommunen, die an den Gemeinschaftsstadtwerken beteiligt sind, können sich nicht auf einen neuen Konsortialvertrag einigen. Jetzt soll es eine andere Lösung geben.

Bergkamen

, 17.03.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als die Planung für das neue Bergkamener Bad begannen, bekam Bürgermeister Roland Schäfer einen klaren Auftrag: Er sollte dafür sorgen, dass künftig jede der drei Kommunen, die an den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) beteiligt sind, nur die eigenen Verluste aus ihren Freizeiteinrichtungen trägt.

Der Konsortialvertrag sieht vor, dass die Verluste nach Anteilen an den GSW verteilt werden. Bergkamen und Kamen tragen je 42 Prozent und die Gemeinde Bönen 16 Prozent.

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Dabei sahen sich die Bergkamener benachteiligt: Sie verwiesen darauf, dass die Eishalle gar nicht mehr Eigentum der GSW ist. Außerdem fürchteten sie, für eine teure Badplanung in Kamen mitbezahlen zu müssen - zusätzlich zu den hohen Kosten für das Bönener Bad.

An Bönen scheiterte jetzt nach Schäfers Angaben auch die Änderung des Konsortialvertrags, die nur einvernehmlich möglich ist. Das liege nicht nur an den hohen Kosten. Bönen habe sich darauf eingelassen, mehr Geld einzubringen als das Bönener Bad gekostet habe - in Erwartung von mehr Rendite durch höhere Zinsen.

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Jetzt soll es eine neue Lösung geben, die Bönen entgegenkommt. Zu Details wollte Schäfer sich noch nicht äußern. Er ist zumindest zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommt.

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