Neues Bad für Bergkamen könnte so schön werden wie das „Cabrioli“ in Lippstadt

dzKombibad

Das „Cabrioli“ in Lippstadt gilt als Vorbild für das neue Bergkamener Kombibad. Insofern ist diese Nachricht eine gute: Die „Cabrioli“-Architekten planen jetzt auch in Bergkamen.

Bergkamen

, 07.01.2020, 16:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei der Entscheidung, wie das neue Bergkamener Bad am Häupenweg aussehen soll, gab es einen entscheidenden Wendepunkt. Zu Beginn war noch von einem reinen Sportbad für Schulen und Vereine die Rede. Das änderte sich, als Vertreter der Ratsfraktionen das Bad „Cabrioli“ in Lippstadt besichtigten. Dort gibt es ein großes Angebot für Freizeitnutzung und Familien. Impressionen von der Webseite des Bades zeigen, wie schön die gesamte Anlage gelungen ist.

Jetzt soll das Architekturbüro, dass das Cabrioli gebaut hat, auch das neue Bergkamener Bad gestalten. Das Büro Krieger Architekten aus Velbert hat den Zuschlag bekommen, wie Jochen Baudrexl bestätigt, der Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW).

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Nur wenige Büros kommen für die Planung in Frage

Für den GSW-Chef ist das nicht überraschend. „Es gibt nur wenige große Büros in Deutschland, die so etwas planen“, sagt er. Ein Blick auf die Projekte, die Krieger-Architekten auf ihrer Homepage aufführen, gibt ihm Recht: Das Büro hat quer durch die Republik neue Bäder oder die Sanierung von bestehenden Bädern geplant.

In Kamen kam nach der Ausschreibung jedoch ein anderes Büro zum Zuge: das Büro Geising und Böker aus Vechta.

Bei anderen Planungen jedoch sind die gleichen Ingenieure wie in der Nachbarstadt am Werk. Die GSW vergaben gleichzeitig auch die Tragwerksplanung und die Planung der technischen Gewerke. Die Tragwerksplanung, bei der es um die Statik des Gebäudes geht, übernimmt wie in Kamen das Ingenieurbüro Grage aus Herford.

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Entwurf für Kombibad soll spätestens Mitte Mai vorliegen

Die Planer haben sich bereits ans Werk gemacht. Nach Baudrexls Angaben soll es alle 14 Tage eine Planungsbesprechung geben, um die Planungen aufeinander abzustimmen. Die GSW haben ein Ziel, das ihr Chef selbst „sportlich“ nennt: Bis Ende April, spätestens Mitte Mai soll ein Entwurf für das neue Bergkamener Kombibad vorliegen.

Dann können die Stadtwerke auch erstmals belastbare Zahlen nennen, wie teuer das neue Bergkamener Bad wird. Bisher gibt es nur eine eigene Kostenschätzung, die bei etwa 26,5 Millionen Euro Baukosten liegt.

An den Kosten könnte Bad noch scheitern

Nach Baudrexls Angaben ist nach dem ersten Vorentwurf schon eine erheblich genauere Berechnung der Baukosten möglich. „Noch genauer wird sie, wenn wir in die Feinplanung gehen“, macht er deutlich.

Der Stadtrat dürfte schon sehr gespannt sein, auf welche Kosten die Planer kommen. Bedenken wegen möglicherweise zu hoher Baukosten gab es in allen Fraktionen. Die SPD-Mehrheit hat sich vorbehalten, die Reißleine zu ziehen, falls die Kosten zu hoch werden.

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