Neuer Einsendeschluss für IGA-Architektenwettbewerb

dzIGA 2027 in Bergkamen und Lünen

An diesem Freitag sollten namhafte Gartenbauarchitekten und Landschaftsgärtner eigentlich ihre Pläne für das IGA-Gelände in Bergkamen und Lünen einreichen. Doch daraus wurde nichts.

Bergkamen

, 21.11.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es waren teils berühmte Architekten- und Planungsbüros, die Interesse am Realisierungswettbewerb für den Teil der Internationalen Gartenschau IGA 2027 in knapp sechs Jahren bekundet hatten, der in Bergkamen und Lünen gezeigt werden soll. „Landschaft in Bewegung“ ist das Thema, das Sport mit Stadtentwicklung verbinden soll.

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Fünf Wettbewerbsteilnehmer abgesprungen

An diesem Freitag, 20. November, sollten alle Wettbewerbsteilnehmer ihre Entwürfe abgegeben haben. Doch daraus wurde nichts - und statt der 18 Vorgesehenen sind auch nur noch 13 tatsächlich bei der Stange. Das, so betont der Erste Städtische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters, sei aber ganz normal. „Im Laufe eines solchen Wettbewerbs springen immer wieder Teilnehmer ab“, erklärt Peters. Spezifische Gründe für das Ausscheiden aus dem Wettbewerb habe es nicht gegeben.

Corona bremst an anderer Stelle aus

Weil jedoch das Coronavirus auch vor den Planungsbüros nicht halt machte und es dort corona-bedingte Ausfälle gab, haben sich die Wettbewerbsorganisatoren unter strengster Einhaltung der Statuten dafür entschieden, den Abgabetermin um 14 Tage nach hinten zu verschieben. Die verbliebenen 13 Planungsbüros haben nun bis zum 4. Dezember Zeit, ihre Entwürfe einzureichen.

Jury-Sitzung weiterhin für 20. Januar geplant

Am übrigen Zeitplan, so erklärte Peters, verändert dieses Entgegenkommen aber nichts. Sofern man derzeit mit Blick auf das Coronavirus Planungssicherheit haben könne, werde es beim Termin der entscheidenden Jury-Sitzung am 20. Januar in Lünen bleiben, erklärt Peters.

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Zuvor werden nur die zur Verschwiegenheit verpflichteten Vorprüfer die eingereichten Unterlagen zu Gesicht bekommen, die die Entwürfe hinsichtlich der Einhaltung der Wettbewerbs-Richtlinien überprüfen. Wurden alle Ausschreibungskriterien erfüllt? Wurde der Kostenplan eingehalten? Gab es sonstige Verletzungen der Statuten? Wäre dies der Fall, sei es denkbar, so Peters, dass die Vorprüfer der Jury dann empfehlen könnten, solche Entwürfe nicht näher in Augenschein zu nehmen.

Spannender Wettbewerb vor dem Hintergrund einer Herkulesaufgabe

Interessant wird der Wettbewerb für Peters und seinen Lüner Amtsbruder, den dortigen Technischen Beigeordneten Arnold Reeker, daher bis zum Schluss bleiben. Denn sie gehören der Fachjury an und sehen die Entwürfe tatsächlich am 20. Januar zum ersten Mal. „Das wird spannend“, sagt auch Lünens Technischer Beigeordneter Arnold Reeker. Denn es brauche eine zündende Idee, um die Gelände der beiden Städte miteinander in Einklang zu bringen.

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