Naturarena auf der Halde muss noch einmal neu geplant werden

dzHalde Großes Holz

Die Naturarena auf der Halde wird schon seit Jahren gebaut und wird noch lange nicht fertig. Jetzt muss sie noch einmal umgeplant werden, weil sie für die Bergkamener Veranstaltungen nicht passt.

Bergkamen

, 19.06.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die schier unendliche Geschichte um den Bau der Naturarena auf der Halde wird noch um ein Kapitel länger. Einst träumten Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters und Haldenplaner Peter Drecker von einem Eröffnungskonzert mit Pink Floyd oder zumindest einer Cover-Band.

Mittlerweile hat sich die Prog-Rock-Gruppe längst aufgelöst, denn die Fertigstellung der Arena hat sich immer wieder verzögert. Jetzt hat sich herausgestellt, dass sie teilweise noch einmal neu geplant werden muss. Sie würde sonst wohl etwas groß geraten – zumindest wenn nicht doch noch die ganz großen Bands den Weg auf die Halde finden sollten.

Noch ist der Bereich der Halde, auf der die Arena entstehen soll eine Steinwüste. Es dauert noch einige Zeit bis die Veranstaltungsfläche modelliert ist und gestaltet werden kann.

Noch ist der Bereich der Halde, auf der die Arena entstehen soll eine Steinwüste. Es dauert noch einige Zeit bis die Veranstaltungsfläche modelliert ist und gestaltet werden kann. © Stefan Milk

Stadtmarketing und Kulturreferat ist die Fläche zu groß

Im Rahmen der Stellungnahmen des Bergkamener Stadtmarketings und des Kulturreferats hat sich herausgestellt, dass die Veranstaltungsfläche für die für Bergkamen üblichen und auf der Halde zu erwartenden Veranstaltungen zu groß geplant ist. Die Fläche, die für die Besucher von Veranstaltungen asphaltiert werden soll, wird jetzt deutlich verkleinert.

Klein ist sie dann aber immer noch nicht: Sie soll immerhin 27.000 Quadratmeter groß werden. Das ist etwas mehr als die Fläche der jetzt abgerissenen Turmarkaden gegenüber vom Rathaus. Die jetzt freie Fläche ist gut 25.000 Quadratmeter groß.

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Die Fläche für Veranstaltungsbesucher soll nicht nur verkleinert, sondern auch neu ausgerichtet werden, erläuterte Stadtplanerin Christiane Reumke. Sie soll so angelegt werden, dass sie auf die Abendsonne ausgerichtet ist.

Anbindung ist noch nicht endgültig geklärt

Damit sind aber noch nicht alle Frage geklärt. Bisher ist die Fläche noch nicht so angebunden, dass sie für Fahrzeuge und Besucher ohne Probleme zu erreichen ist. Sie soll auch an die sogenannte „Haldenlandschaft am Kanal“ angebunden werden, die sich jenseits der Hamm-Osterfelder Bahn befinden soll. Dieser Bereich der Halde ist noch nicht gestaltet und soll im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 zu einem Freizeit- und Erholungsbereich entwickelt werden. „Dazu müsse wir noch Ideen entwickeln“, sagte Reumke.

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Noch ist ausreichend Zeit für Neuplanung. Die Schüttarbeiten, um die Arena zu gestalten, gehen voraussichtlich noch für einige Jahre weiter. Ein IGA-Projekt ist die Arena übrigens nicht.

Immerhin besteht die Hoffnung, dass es dort zur IGA schon Veranstaltungen geben kann – wenn auch vermutlich kein Konzert mit Pink Floyd.

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