Nach vier Wochen: Der Leuchtstab auf der Halde strahlt wieder über Bergkamen

dzSchaden durch Vandalismus

Das Lichtkunstwerk „Impuls Bergkamen“ auf der Halde leuchtet endlich wieder. Die eigentliche Reparatur dauerte nicht lange. Bevor die Handwerker kamen, musste das Kulturreferat erst mehrere Probleme lösen.

Bergkamen

, 27.12.2019, 12:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bergkamenern, die gelegentlich einen Blick auf den nächtlichen Himmel werfen, dürfte es schon aufgefallen sein: Mittlerweile leuchtet das Lichtkunstwerk „Impuls Bergkamen“ wieder. Bis es so weit war, verging jedoch einige Zeit. Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel schätzt, dass es etwa vier Wochen gedauert hat, bis das Kunstwerk repariert war.

Unbekannte hatten den Schaltkasten aufgebrochen

Die 15.000 LED-Lampen, die in dem Leuchtstab verbaut sind, waren wegen eines Vandalismusschadens ausgefallen. Unbekannte hatten den Schaltkasten auf der Halde aufgebrochen und sich an der Elektrik zu schaffen gemacht.

Das Motiv dafür ist Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel völlig rätselhaft. Möglicherweise handle es sich um jugendlichen Übermut, vermutet sie. Irgend etwas Wertvolles ist in dem Schaltkasten nicht zu holen. „Wir sind schon froh, dass niemandem dabei etwas passiert ist, denn elektrischer Strom ist nicht ungefährlich“, sagte sie.

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Bevor die Handwerker kommen konnten, um die Elektronik für das pulsierende Licht zu reparieren, verging einige Zeit. Unter anderem mussten erst einmal diverse Fragen mit der Versicherung geklärt werden, bevor eine Reparatur möglich war. Es habe eine ganze Reihe von Anfragen bei der Stadt gegeben, warum das Pulslicht nicht mehr leuchtet, berichtet die Kulturreferentin.

Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen geplant

Schon jetzt ist klar, dass die Stadt zusätzliche Sicherungsmaßnahmen ergreifen will, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Wahrscheinlich soll der Schaltkasten eine zusätzliche Sicherheitshülle bekommen – zum Beispiel in Form eines Drahtkäfigs um den Kasten, damit er nicht mehr so leicht zu erreichen ist. Schmidt-Apel bedauert, dass die Reparatur sich so lange hingezogen hat – und ist froh, dass sie noch vor dem Jahreswechsel beendet werden konnte. Erfahrungsgemäß sind Silvester besonders viele Spaziergänger auf der Halde unterwegs – auch zum Jahreswechsel, um das Feuerwerk über Bergkamen besser sehen zu können.

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Das Lichtkunstwerk haben die Brüder Maik und Dirk Löbbert für die Haldenspitze geschaffen. Es ist Bestandteil der Aussichtsplattform, die der Regionalverband Ruhr (RVR) auf dem höchsten Punkt der Halde „Großes Holz“ angelegt hat. Im Dunkeln ist es weit über die Bergkamener Stadtgrenzen hinaus zu sehen.

Die Brüder Löbbert haben auch die „Maßstäbe“ in den Kreisverkehren um die Bergkamener Stadtmitte geschaffen, die offene Stadttore symbolisieren sollen.

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