Nach dem Drive-In: Erste Ideen für weitere Veranstaltungen in der Marina

dzSommer im Hafen

Das Drive-In in der Marina lief offenbar gut. So gut, dass sich das Stadtmarketing Gedanken über weitere Veranstaltungen im Hafen macht. Dabei sind die Corona-Regeln nicht das einzige Hindernis

Bergkamen

, 22.06.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ginge es nach den Betreibern des Essens- und Getränkestände, dann würde das Drive-In in der Marina wohl eine Fortsetzung finden. Einen solchen Plan hegt Karsten Quabeck vom Stadtmarketing vorerst allerdings nicht.

Denn das Auto-Restaurant, das an den vergangenen vier Wochenenden auf dem Hafenplatz öffnete, war mit einem relativ hohen finanziellen Aufwand verbunden, der sich nur mit Hilfe von Sponsoren decken ließ. Sie kamen zum Beispiel für die Kosten für das Sicherheitspersonal oder für die LED-Videowand mit der Speisekarte auf. So ohne weiteres lasse sich das nicht wiederholen, meint Quabeck auf Nachfrage.

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Auch in Corona-Zeiten kann man etwas auf die Beine stellen

Gleichwohl ist er froh, den Beweis angestellt zu haben, dass man auch in Corona-Zeiten in der Marina etwas auf die Beine stellen kann. Mit der Resonanz ist Quabeck zufrieden, etliche Autofahrer seien sogar mehrfach zum Essen-Holen in den Hafen gekommen, hat er beobachtet.

Die Finanzierung des Drive-In gelang mit Hilfe von Sponsoren. Auch bei weiteren Veranstaltungen in der Marina  in Bergkamen müsste die Kosten-Frage geklärt werden.

Die Finanzierung des Drive-In gelang mit Hilfe von Sponsoren. Auch bei weiteren Veranstaltungen in der Marina müsste die Kosten-Frage geklärt werden. © Stefan Milk

Am letzten Drive-In-Wochenende hat er allerdings auch gemerkt, dass die Luft aus dem Konzept ein wenig raus sei. Um jetzt noch Gäste in den Hafen zu locken, brauche man wohl ein komplett anderes Speiseangebot, meint er – oder gleich neue Ideen.

Und offenbar gibt es die im Stadtmarketing auch schon. Im Zuge des Drive-In sei der eine oder andere Einfall für Marina-Veranstaltungen entstanden, berichtet Quabeck. Ob die sich aber tatsächlich umsetzen lassen, müsse man noch sehen. Deshalb will er vorerst auch noch nicht mit konkreten Plänen an die Öffentlichkeit gehen.

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Veranstaltungen sind auch eine Frage des Geldes

Schließlich kann das Stadtmarketing solche Dinge nicht alleine entscheiden. Schon gar nicht, wenn es darum geht, städtisches Geld auszugeben. Außerdem müssen natürlich immer die Corona-Regeln eingehalten werden. Beim Drive-In gelang das, weil die Menschen mit dem Auto in die Marina kommen konnten. Andere Sommer-Veranstaltungen wie das Klassik- und das Kino-Open-Air und der „Weingenuss am Wasser“ fielen dem Virus zum Opfer.

Umso erstrebenswerter fände es Quabeck, wenn es doch noch gelänge, ein bisschen Sommerleben in den Hafen zu bringen. Und zumindest die Verpflegungsfrage dürfte nach den positiven Erfahrungen mit dem Drive-In bereits geklärt sein: „Die Standbetreiber stehen Gewehr bei Fuß“, berichtet Quabeck. „Sie haben gesagt: Ein Anruf von uns genügt und sie kommen wieder in die Marina.“

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