„Mitgliedermangel ist bei uns zum Glück noch ein Fremdwort“

Sozialverband

Eine Fusion bescherte dem Sozialverband Bergkamen-Mitte einen Mitgliederzuwachs. Nun hat die Organisation ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert. Das freut nicht nur die Vorstandsmitglieder.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 06.10.2019, 12:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Mitgliedermangel ist bei uns zum Glück noch ein Fremdwort“

Der Sozialverband Bergkamen hat sein 70-jähriges Bestehen gefeiert – hier geehrte Mitglieder. © Klaus-Dieter Hoffmann

Als in den Nachkriegswirren am 16. Februar 1949 in der damaligen Gaststätte Kraft an der Ecke Landwehrstraße/Ebertstraße der Bergkamener Ortsverein „Reichsbund“ gegründet wurde, konnte von den Gründungsmitgliedern Gustav Gerlach, Eduard Kauß und Friedrich Schönholz keiner ahnen, dass daraus einmal eine Erfolgsgeschichte werden würde. Nun hat der Bergkamener Ableger des Sozialverbands Deutschland (SoVD), wie der Reichsbund heute heißt, sein siebzigjähriges Bestehen gefeiert.

Keine Frage, dass das Jubiläum kräftig gefeiert werden musste. Und so war es am Samstagnachmittag rappelvoll im „Treffpunkt“ in Bergkamen. Der langjährige Vorsitzende Ludger Pattke begrüßte nicht nur viele Mitglieder, sondern auch Gäste aus Stadt, Kreis und Politik, die es sich nicht nehmen lassen wollten, zum 70-jährigen Bestehen zu gratulieren.

Im Rahmen der Feier wurden Jubilare geehrt: 45 Jahre dabei ist nun Herbert Vehring, 30 Jahre dabei sind Roland Reuschel und Friedhelm Borowiak. Auf 25 Jahre blicken zurück Ruth Lischka und Hans-Ulrich Adrion, auf 20 Jahre Dieter Brucki, Lieselotte Grossmann, Marion Breidert, Sylvia Brucki und Ursula Haase, während Carsten Deuse zumindest schon mal die ersten zehn Jahre zusammen hat.

Der Sozialverband informiert kranke, pflegebedürftige, behinderte, junge und alte Mitglieder über sozialrechtliche Fragen und versteht sich als Vermittler bei Behördengängen. Gesellige Miteinander wird mit den beliebten Spiele-Nachmittagen im Haus Elsner, mit Tagesausflügen und der Adventsfeier gepflegt. „Mitgliedermangel ist bei uns zum Glück noch ein Fremdwort“, freute sich Elke Brückner aus dem Vorstand des Ortsverbandes. „Nachdem sich nun auch die SoVD-Ortsverbände Rünthe und Werne uns angeschlossen haben, ist unsere Mitgliederzahl sogar von 550 auf stolze 730 angestiegen.“

Nachdem sich die Besucher am Kuchen gestärkt hatten, war Tanzen angesagt in musikalischer Begleitung von „Stammgast“ Rudi Brossat, der in seiner Hammondorgel so einige Ohrwürmer auf Lager hatte.

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