Mehr infizierte Bergkamener, aber vorerst Entwarnung für Kitas und Schulen

dzCoronavirus

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bergkamener steigt weiter. Alle Fälle haben ihren Ursprung in der Fleischfabrik Tönnies. Für Schulen und Kindergärten gibt es vorerst Entwarnung.

Bergkamen

, 25.06.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Bergkamener ist weiter gestiegen. An diesem Donnerstag meldete das Kreis-Gesundheitsamt 14 aktiv Infizierte in Bergkamen. Davon sind sechs Tönnies-Mitarbeiter, die in Bergkamen leben, und acht sind Angehörige. Am Mittwochabend hatte der Kreis Unna neun infizierte Bergkamener gemeldet.

Das würde am Donnerstag fünf neu entdeckte Infektionen bedeuten. Der Kreis Unna spricht in einer Pressemeldung jedoch von sechs. Möglicherweise ist dabei jedoch ein Infizierter vom Mittwochabend mitgezählt.

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Trotz des erneuten Anstiegs gab das Kreis-Gesundheitsamt aber auch in einer Hinsicht Entwarnung: Alle Kinder von infizierten Tönnies-Mitarbeitern, die eine Schule oder einen Kindergarten besuchen, wurden bislang negativ getestet. Bei einigen stehen die Testergebnisse aber noch aus.

Vorsorglich hat die Stadt eine Kindergartengruppe aus dem Familienzentrum Tausendfüßler in Oberaden und sechs Erzieherinnen nach Hause geschickt. Zurzeit stehen rund 50 Bergkamener unter Quarantäne – davon der größte Teil vorsorglich, bis die Testergebnisse vorliegen.

Über den Personenkreis hinaus, die mit der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück direkt oder indirekt zu tun haben, gibt es in Bergkamen keine weiteren Infizierten.

Noch am Mittwoch hatte die Stadt eine Schulklasse der Preinschule unter Quarantäne gestellt, weil ein Schüler infiziert ist. Auch er ist das Kind eines Tönnies-Mitarbeiters. Die Kinder aus der Klasse werden jetzt auf eine Infektion getestet.

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