Dieses Gebäude hat keine Zukunft: Ab August ist das ehemalige Jugendzentrum neben der Martin-Luther-Kirche in Oberaden endgültig abbruchreif. © Stefan Milk
Ehemaliges Jugendzentrum

Marodes Jugendheim neben der Martin-Luther-Kirche wird bald abgerissen

Im ehemaligen Jugendzentrum neben der Martin-Luther-Kirche laufen die letzten Vorbereitungen für den Abriss. Wie es mit der Jugendarbeit weitergeht, weiß die Kirchengemeinde noch nicht.

Die Tage des ehemaligen Jugendheims neben der Martin-Luther-Kirche sind endgültig gezählt. Der Abbruch soll im August beginnen, berichtet Baukirchmeister Artur Gallas.

Das Gebäude, in dem früher ein Kindergarten und später das kirchliche Jugendzentrum „John“ untergebracht war, musste im vergangenen Sommer wegen Baumängeln geräumt werden.

Spätestens nach dem 11. August ist es abrissreif. An jenem Tag wollen die Gemeinschaftsstadtwerke die Strom-, Gas- und Wasserversorgung kappen, die bisher durch das Gebäude lief. Kirche und Gemeindezentrum haben inzwischen einen eigenen Anschluss.

Den Abriss übernimmt die Firma Paul Kamrath, die Anfang des Jahres auch den Zwischentrakt am Museum abgebrochen hatte. Sie kümmert sich um die Sortierung und Entsorgung des Abbruchmaterials. „Das ist teurer als der eigentliche Abriss“, meint Gallas. So könnte im Dach des Gebäudes Asbest enthalten sein.

Ob die Gemeinde auf der Fläche einen Neubau errichtet, hat sie noch nicht entschieden. Die Jugendarbeit spielt sich derzeit im Martin-Luther-Zentrum ab. Die Gemeinde will laut Gallas mit der Stadt darüber sprechen, ob in Zukunft eine Zusammenarbeit im Jugendzentrum „Yellowstone“ möglich ist, das nicht allzu weit von der Kirche entfernt liegt.

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Redaktion Bergkamen
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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Johannes Brüne
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