Die Corona-Maßnahmen zeigen möglicherweise in Bergkamen endlich Wirkung. In den vergangenen drei Tagen blieben die festgestellten Neuinfektionen im mittleren einstelligen Bereich. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Coronavirus in Bergkamen

Leise Hoffnung in der Corona-Pandemie – Infektionszahlen auf etwas niedrigerem Niveau

In Bergkamen gibt es halbwegs gute Nachrichten bei der Entwicklung der Corona-Pandemie. Es gibt zumindest keinen zweistelligen Zuwachs bei den Infizierten. Insgesamt sinkt die Zahl der Infizierten sogar leicht.

An diesem Dienstag gibt es ausnahmsweise in Bergkamen nicht ganz so entmutigende Nachrichten in der Corona-Pandemie. Die Zahl der festgestellten Neuinfektionen ist erneut im einstelligen Bereich geblieben. Es sind fünf Neuinfektionen gemeldet worden. Am Samstag waren es noch 18 gewesen. Schon am Sonntag und Montag hatte es mit vier und sechs deutlich weniger Neuinfektionen gegeben. Auch in den meisten anderen kreisangehörigen Städten fielen die Infektionszahlen vergleichsweise niedriger aus.

Diese Zahl ist allerdings immer noch zu hoch, als dass die Sieben-Tage-Inzidenz für Bergkamen wieder unter 50 fallen würde. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie in Bergkamen 350 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Zahl der zurzeit aktiv Infizierten sank in Bergkamen sogar leicht von 121 auf 119. Das liegt daran, dass sieben Menschen als wieder gesund gelten – zwei mehr als diejenigen, bei denen eine Infektion festgestellt wurde. Insgesamt sind 229 Menschen in Bergkamen wieder von einer Corona-Infektion genesen. Zwei sind verstorben.

Die Testergebnisse aus dem Seniorenheim „Haus Am Nordberg“ stehen jedoch noch aus. Dort war bei einer Pflegerin eine Infektion festgestellt worden.

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Redaktion Bergkamen
Geboren 1960 im Münsterland. Nach dem Raumplanungsstudium gleich in den Journalismus. Mag Laufen, Lesen, Fußball und den BVB ganz besonders. An den Bergkamenern liebt er ihre Offenheit. Die Stadt ist spannend, weil sie sich im Strukturwandel ganz neu erfinden muss und sich viel mehr ändert als in anderen Städten.
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Michael Dörlemann
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