Leerstände in der Marina: Ein Event-Gastronom interessiert sich für den Skipper-Treff

dzEhemaliges „Nauticus“

Das ehemalige „Nauticus“ und das frühere „Gate to Aisa“ in der Marina stehen schon lange leer. Ein Gastronom interessiert sich für den Skipper-Treff: Aber er setzt auf geschlossene Gesellschaften.

Rünthe

, 06.12.2019, 14:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Achim Krähling von der Beta Eigenheim ist ziemlich optimistisch, dass er in der nächsten Woche zumindest einen Leerstand in der Marina Rünthe als erledigt betrachten kann: Er hat einen konkreten Interessenten für den „Skippertreff“ an der Hand. Auch für die übrigen Räume des ehemaligen Hotels und Restaurants „Nauticus“ stehen potenzielle Nutzer bereit. Aber da sind die Verhandlungen noch nicht ganz so weit fortgeschritten, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter des im Rünther Hafen beheimateten Immobilienunternehmens.

Ein Interessent aus der Gastronomie-Branche

Klar ist allerdings, dass es im ehemaligen „Nauticus“ in Zukunft wohl keinen Hotel- oder Restaurantbetrieb geben wird. Der Interessent für den „Skippertreff“ kommt zwar aus der Gastronomiebranche, berichtet Krähling. Aber er sucht Räume, die er an Gruppen, Vereine und Firmen für eigens organisierte Veranstaltungen vermieten kann. Solange der Mietvertrag nicht unterschrieben ist, will Krähling weder Namen noch Details zum Konzept des Event-Gastronomen verraten. Aber womöglich kann er in der kommenden Woche schon Vollzug melden.

Aus Hotelzimmer könnten Büros werden

Die Gespräche um die übrigen „Nauticus“-Räume werden sich wohl noch ein wenig länger hinziehen. Für die interessieren sich allerdings Betriebe, die mit Gastronomie nichts tun haben: „Dabei geht es um Büros“, erläutert Krähling. Ein Unternehmen plane, seinen Sitz in die Marina zu verlegen. Aber auch dazu könne er beim aktuellen Gesprächsstand noch keine konkreten Informationen preisgeben.

Leerstände in der Marina: Ein Event-Gastronom interessiert sich für den Skipper-Treff

Mlöglicherweise werden aus den Hotelzimmer und Restauranträumen Büros. © Marcel Drawe

Das „Nauticus“ steht leer, seit der frühere Betreiber von Hotel und Restaurant im Herbst 2017 ausgezogen ist Noch länger herrscht der Leerstand in einem Nachbargebäude am Hafenplatz: dem ehemaligen Restaurant Gate to Asia, das Anfang 2015 schloss.

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Im Herbst hatte Krähling angekündigt, das Vermarktungskonzept für diese ziemlich große Immobilie zu ändern. Statt einen Mieter für die gesamte Fläche zu suchen, teilte die Beta sie auf, um so kleinere Bereiche für mehrere Nutzer anzubieten, die durchaus aus unterschiedlichen Branchen stammen könnten.

Das hat laut Krähling zumindest dazu geführt, dass bei der Beta einige Anfragen eingegangen sind. Bisher allerdings scheint ein Vertragsabschluss noch in weiter Ferne. Wohl auch deshalb, weil die Beta mit einigen der Bewerber lieber nicht ins Geschäft kommen wollte, so Krähling: „Das hing mit deren wirtschaftlicher Lage zusammen.“

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