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Lastwagen und Autos von der Kaufland-Baustelle fahren auf dem Radweg

dzAn der Bummannsburg

Radfahrer und Fußgänger müssen sich ihren Weg, der vom Sandbochumer Weg zum Einzelhandelszentrum „An der Bummannsburg“ liegt, bald mit Baufahrzeugen und Autos von Einkäufern teilen.

Rünthe

, 06.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Das liegt an dem Neubau eines Einkaufsmarktes, den die Handelskette Kaufland dort gerade errichtet. Der Bau ist schon relativ weit fortgeschritten und irgendwie müssen die Fahrzeuge zur Baustelle gelangen und wieder zurückfahren. Gleiches gilt für die Autos von Privatleuten, die in einem der übrigen Geschäfte einkaufen. Bisher fuhren sie alle über den Ostenhellweg auf die Straße An der Bummannsburg. Allerdings sollen dort bald neue Fahrstreifen für die Einmündung in die Bundesstraße gebaut werden. Dann wird es dort eng. Wenn der komplette Verkehr dort ein- und ausfahren würde, bräche wohl ein Verkehrschaos aus. Deshalb hat Kaufland nach einer Alternative gesucht und ist auf die Idee gekommen, den Radweg, der zum Sandbochumer Weg führt, als Einbahnstraße zu nutzen, die als Ausfahrt für den Baustellen-, Liefer- und Individualverkehr dient. Das Unternehmen hat einen für den Zeitraum vom 7. Januar bis zum 28. März einen entsprechenden Antrag an die Stadt gestellt, die auch gewillt ist, ihn zu genehmigen – wenn denn der Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr in seiner Sitzung am Dienstag, 11. Dezember (17 Uhr, Ratssaal im Ratstrakt) zustimmt.

Stadt bricht ihre Zusage

Damit bricht die Stadtverwaltung allerdings die Zusage, die sie den Anwohnern bei einer Versammlung im März gegeben hatte. Damals hatte sie zugesichert, dass der Radweg zwar als Baustraße hergerichtet werden aber nur „in Ausnahmefällen“ auch als Ausfahrt für Autos genutzt wird. Dem lag jedoch die Annahme zugrunde, dass die künftigen Parkflächen des Kauflandes als Ausweichstrecke zur Verfügung stehen. Der Bau ist aber inzwischen so weit fortgeschritten, dass dies nicht mehr möglich ist.

Allerdings will die Stadt den Autoverkehr auf dem Radweg nur deshalb vorübergehend erlauben, weil „keine andere Möglichkeit zur Verkehrsregelung“ besteht. Allerdings werden die Autos den nicht motorisierten Verkehr nicht vollständig verdrängen, wie Planungsamtsleiter Thomas Reichling auf Nachfrage erläutert. Weil dort eine Einbahnstraße eingerichtet wird, brauchen die Autos nur eine Spur. Und der frisch asphaltiere Weg ist insgesamt fünf Meter breit, sodass der Platz auch für einen Streifen für die Radfahrer und Fußgänger reicht. Die müssen natürlich vor den Autos geschützt werden. Über die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen wolle sich die Stadt noch mit der Baufirma verständigen, sagte Reichling: „Bis zum 7. Januar haben wir ja noch Zeit.“

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