Kulturreferat zieht 2020 ins Stadtfenster um

dzRathaus zu klein

Das Kulturreferat soll kundenfreundlicher werden. Es soll in das „Stadtfenster“ gegenüber vom Rathaus ziehen und dort viel direkter ansprechbar sein als bisher.

Bergkamen

, 26.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Das Bergkamener Kulturreferat soll im kommenden Sommer aus dem Rathaus ausziehen. Wer es dort sucht, muss keine weiten Wege gehen, um es zu finden: Es soll in das „Stadtfenster“ ziehen, das neue Gegenüber vom Rathaus neben der Sparkassen-Hauptstelle. Vom Umzug verspricht sich die Stadt zwei Vorteile, wie Kämmerer und Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich sagt. Das Kulturreferat soll deutlich kundenfreundlicher werden. Außerdem benötigt die Stadtverwaltung mehr Platz im Rathaus. Deshalb gibt es schon seit einiger Zeit Diskussionen, das Rathaus bei einer Sanierung deutlich zu erweitern oder es abzureißen und größer komplett neu zu bauen.

Kundentheke für Ticketverkauf und Informationen

Wer bisher Karten für städtische Kulturveranstaltungen im Rathaus kaufen will, muss sich entweder im Bürgerbüro anstellen oder in die dritte Etage fahren. Dort befindet sich das Kulturreferat bisher. Wer Tickets oder eine Auskunft möchte, muss sich die Büros suchen, klopfen und seine Bitte vorbringen.

Das soll ab dem kommenden Sommer, wenn das Kulturreferat umzieht, deutlich einfacher werden. Die neuen Räume im Erdgeschoss des Stadtfensters sollen mit einer Theke ausgestattet sein, an dem Interessierte Tickets kaufen und Informationen über das Kulturprogramm bekommen können. Mehr Platz als bisher haben die Mitarbeiter selbst aber nicht, sagt Ulrich. „Der Platz entspricht recht genau dem, was wir bisher im Rathaus haben“, sagt er.

Lagerraum und Platz für kleine Veranstaltungen

Über die kundenfreundlichere Gestaltung hinaus bietet die künftige Heimat dem Kulturreferat noch einige weitere Vorteile. In einem eigenen Kellerabteil können Materialien gelagert werden. Außerdem kann das Kulturreferat eine innenliegende Fläche in einer Art Atrium selbst für kleinere Veranstaltungen vor Ort nutzen und bekommt einen Besprechungsraum. Ulrich geht davon aus, dass das Kulturreferat auch an dem Standort bleibt, wenn das neue Rathaus gebaut ist. Laut der Vorlage für den kommenden Kulturausschuss muss die Stadt für die Räume ein Miete von 1478 Euro zahlen.

Arbeit im Rathaus hat sich verändert und benötigt mehr Platz

Im Rathaus ist es vor allen Dingen eng geworden, weil sich die Arbeit der Stadtverwaltung geändert hat. Nach Angaben von Ulrich gibt es viel mehr Beratungsgespräche, bei denen es aus Datenschutzgründen auch keine unbeteiligten Zuhörer geben soll. Außerdem gibt es mehr Mitarbeiter, auch wenn die Stadtverwaltung die Anzahl der Stellen in den vergangenen Jahren kontinuierlich reduziert hat. Es gibt viel mehr Mitarbeiter, die in Teilzeit arbeiten, als noch vor einigen Jahren.

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