Florian Kirsch (l.) mit seinem Vater Ulrich. Der 24-Jährige mit Down Syndrom zeigt, wohin er schon gereist ist – ohne Eltern. © Marcel Drawe
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Kritik an neuer Förderschule: „Da kommt nur einer nicht in die Behindertenwerkstatt“

Florian Kirsch ist 24 und hat das Down-Syndrom. Er hat Regelschulen besucht und arbeitet in einem Zahnlabor. Sein Vater kritisiert, dass der Kreis eine neue Förderschule baut, statt Inklusion zu fördern.

Für den Bergkamener Ulrich Kirsch ist der Kreistagsbeschluss, Geld für eine neue Förderschule „Geistige Entwicklung“ in Lünen auszugeben, ein Problem. Der Beschluss binde Geld, das besser für die Inklusion von behinderten Kindern in Regelschulen ausgegeben würde, wirft er dem Kreistag vor.

Familie Kirsch kämpft seit 23 Jahren für die Inklusion

„Inklusionsklassen sind immer die sozial besten Klassen“

Viele Eltern von behinderten Kindern haben resigniert

Über den Autor
Redakteur
Geboren 1960 im Münsterland. Nach dem Raumplanungsstudium gleich in den Journalismus. Mag Laufen, Lesen, Fußball und den BVB ganz besonders. An den Bergkamenern liebt er ihre Offenheit. Die Stadt ist spannend, weil sie sich im Strukturwandel ganz neu erfinden muss und sich viel mehr ändert als in anderen Städten.
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Michael Dörlemann

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