Kreis-CDU fordert Geld für Bergkamen und die anderen Kraftwerkskommmunen

dzStrukturhilfe für Kohleausstieg

Auch die Kreis-CDU drängt darauf, dass die Strukturhilfen für das Ende der Kohleverstromung in den betroffenen Kommunen ankommen. Beim Kampf um die Kohle-Millionen hat sie Erfolg auf regionaler Ebene.

Bergkamen

, 13.12.2019, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch die CDU im Kreis Unna wehrt sich gegen die Begehrlichkeiten, die Strukturhilfen für das Ende der Kohleverstromung geweckt haben. Das Geld wollen auch Kommunen, die gar nicht direkt betroffen sind. Die Mittel, die der Bund ausschüttet, um die Folgen des Kohleausstiegs zu mildern, müssten genau dort ankommen, wo jetzt die Kraftwerke stehen, fordert der CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke: in Bergkamen, Lünen und Werne, wo sich die vier Kohlekraftwerke befinden, die es im Kreis gibt.

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Um die Forderung zu untermauern, haben die heimischen Christdemokraten einen Änderungsantrag zum Wahlprogramm 2020 der CDU Ruhr gestellt. Der Antrag wurde beim Parteitag in Essen einstimmig angenommen, wie Pufke berichtet.

Die Bundesregierung will das Geld an die Regionen mit Kohlekraftwerken ausschütten, um die Folgen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung bis 2038 zu mildern.

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Das Geld müsse gezielt dorthin fließen, wo Arbeitsplätze und Wertschöpfung wegfallen, forderte Pufke. Auch die Bergkamener Ratsfraktionen fordern das. Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer (SPD) kann sich zwar vorstellen, dass auch Geld in Nachbarstädten investiert wird – wenn die betroffenen Kommunen etwas davon haben.

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