Kostenrahmen passt für den Umbau von St. Elisabeth

dzNeugestaltung der katholischen Kirche

Bei der Umgestaltung der katholischen Kirche St. Elisabeth sind zwar noch viele Frage zu klären. Er ist aber aus den vorhandenen Mitteln zu finanzieren, wie jetzt klar ist.

Bergkamen

, 16.12.2018, 11:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die jüngste Sitzung des Arbeitskreises, der für den Umbau und die Sanierung der St. Elisabeth-Kirche zuständig ist, hat mindestens ein gutes Ergebnis gebracht. „Der Kostenrahmen wird passen“, sagte Pastor Thorsten Neudenberger, der Leiter des katholischen Pastoralverbundes Bergkamen. Dabei ging es unter anderem darum, welche Zuschüsse das Erzbistum Paderborn zum Kirchenumbau gibt. Neudenberger kümmert sich um die geplanten Bauarbeiten an der Kirche, die so etwas wie die katholische Hauptkirche der Stadt ist.

In der Sitzung ging es außerdem um die Berechnungen der Statiker zum geplanten Umbau der Kirche. Auch dabei nahm Neudenberger eine gute Nachricht mit: Der Statiker sieht keine Probleme. Außerdem machte sich der Ausschuss Gedanken über die Gestaltung der sogenannten „Werktagskapelle“, die im rechten Seitenschiff der Kirche entstehen soll. Dort soll ein kleiner Bereich für heilige Messen und Gottesdienste während der Woche abgetrennt werden. Zu den Gottesdiensten an Werktagen kommen meist nur sehr wenige Menschen, die im großen Kirchenschiff bisher eher verloren wirkten. Laut Neudenberger geht es unter anderem um die Frage, ob die Glaswände der Werktagskapelle fest installiert werden – oder ob eine flexible Abtrennung installiert wird.

Neudenberger wollte sich noch nicht auf einen Zeitplan festlegen, wann die Sanierung und der Umbau der Kirche beginnt. Zurzeit befinde sich der Pastoralverbund immer noch in der Phase der Vorplanung, in der alle Fragen des Umbaus geklärt werden sollen. Erst wenn diese Vorplanungen abgeschlossen sind, sei es möglich konkretere Aussagen zum Zeitablauf zu machen, meint der Pastor.

An der Kirche, die in den 50er Jahren als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg zerstörte katholische Kirche gebaut wurde, gibt es mehrere Bauteile aus Beton, die über kurz oder lang saniert werden müssen – unter anderem am Kirchturm. In diesem Zuge will der Pastoralverbund die Kirche auch an die Vorgaben des zweiten vatikanischen Konzils anpassen. Es sieht unter anderem vor, dass der Priester bei heiligen Messen nicht mehr erhöht steht, sondern auf Augenhöhe mit der Gemeinde. Außerdem soll das Gotteshaus an das moderne Gemeindeleben angepasst werden – zum Beispiel, daran, dass zu den Gottesdiensten nicht mehr so viele Menschen kommen, vor allem an den Werktagen.

Der Entwurf des Architekturbüros Weicken aus Unna, das den Gestaltungswettbewerb für den Umbau der Kirchen gewonnen hat, sieht ein Vorhangsystem vor, mit dem sich der Raum für Messen in der Kirche sehr flexibel verändern lässt – ohne dass große Eingriffe in die Substanz des Gebäudes notwendig sind. Der Altar soll nach unten rücken und der erhöhte Chor zum Beispiel genutzt werden, wenn der Kirchenchor singt.

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