Kostenloses Internet in Bergkamen: Dieser Hotspot ist besonders beliebt

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In Bergkamen gibt es mehrere Orte, an denen man sich in kostenlose Hotspots einwählen kann. Einer davon ist besonders beliebt.

Bergkamen

, 19.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mehrere Hotspots hat der Telefonanbieter Helinet in Bergkamen eingerichtet – sogenannte „HeliSpots“. Endlich können sich Bootsbesitzer in der Marina sonnen und nebenbei kostenlos im Internet surfen. Und wer im Bürgerbüro darauf wartet, aufgerufen zu werden, kann sich ebenfalls im Hotspot einloggen. Weitere Stellen sind unter anderen der Busbahnhof und der Platz der Partnerstädte, der Wohnmobilstellplatz in Rünthe sowie die Jugendkunstschule.

Hotspot an der Jugendkunstschule wird selten genutzt

Dass die Bergkamener dieses Angebot, das die Stadt ihnen ermöglicht hat, auch nutzen, zeigen aktuelle Zahlen von Helinet. Besonders an einem Ort scheinen die Bürger auf einen Hotspot angewiesen zu sein: Der Busbahnhof. Das überrascht nicht, denn schließlich versucht man an diesem Ort schnell über das Handy herauszufinden, wann der nächste Bus fährt.

3482 Nutzer haben sich im Juli 2019 in den Hotspot am Busbahnhof eingeloggt. Dass es dort einen HeliSpot gibt, hat sich offenbar schnell herumgesprochen. Zum Vergleich: Im Januar waren es nur 1497 Anmeldungen.

Kaum genutzt wird indes der Hotspot an der Jugendkunstschule: Nur 111 Nutzer zählte Helinet im Juli. Die Bootsfahrer surfen wohl deutlich mehr als die Jugend: 1016 erfreuten sich im Juli daran, kostenloses Internet zur Verfügung zu haben, im Januar waren es erst 274. Dass in der Jugendkunstschule nicht allzu viel gesurft wird, liegt wohl auch daran, dass das kostenlose Netz dort nur während der Öffnungszeiten frei zugänglich ist.

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Kein Jugendschutz für die Hotspots

Während Helinet zwar die Nutzer zählt, überprüft der Anbieter nicht, auf welchen Seiten die Bergkamener unterwegs sind. Als Anbieter dürfe Helinet nicht filtern, sondern stelle uneingeschränkt einen Internetzugang zur Verfügung, erklärt Michael Lunau von Helinet. „Das zu kontrollieren liegt nicht in unser Verantwortung, sondern in der der Erziehungsberechtigten“, findet Lunau. Der Anbieter sichert sich mit einem Haftungsausschluss ab. Für das, was die Nutzer auf den Internetseiten tun, haften sie selber.

Die Stadt hat noch weniger mit den Hotspots oder der Kontrolle darüber zu tun. Sie hat Helinet lediglich beauftragt, die Spots einzurichten. Weitere Hotspots sind derzeit nicht geplant, wenn ein Bürger jedoch Wünsche hat, dann soll er sich bei der Stadt melden, sagte Thomas Hartl, Leiter Zentrale Dienste im Rathaus. Das Einloggen ins kostenlose Netz ist übrigens simpel: Einfach das Netz „HeLiSPOT“ auswählen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Und schon kann man lossurfen oder nach dem nächsten Bus nach Kamen suchen.

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