Kosten für die Wasserstadt Aden liegen bisher noch immer im Rahmen

dzTrotz Verzögerungen

Die Stadt hat angesichts von diversen Verzögerungen selbst mit einer Kostensteigerung bei der Wasserstadt gerechnet. Sie erlebt aber eine angenehme Überraschung.

12.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Trotz aller Widrigkeiten, die sich beim Bau der Wasserstadt Aden ergeben: Die Kosten bewegen sich bisher im gesteckten Rahmen. „Eigentlich sind die Baukosten in den vergangenen Jahren gestiegen. Aber wir halten die kalkulierten Kosten bisher ein“, sagt Christiane Reumke, stellvertretende Planungsamtsleiterin und Projektleiterin für die Wasserstadt. Es habe zwar die eine oder andere Maßnahme gegeben, die etwas teurer wurde als geplant. Dafür habe die Stadt aber an anderer Stelle wieder etwas weniger ausgeben müssen, als gedacht.

Kosten für die Wasserstadt Aden liegen bisher noch immer im Rahmen

Haus Aden Wasserstadt Aden © Kevin Kalvemann

Diverse Schwierigkeiten legen Teuerung eigentlich nahe

Sie hatte zuletzt vor dem Stadtentwicklungsausschuss von diversen Schwierigkeiten berichtet, die eine Teuerung nahe gelegt hatten. Unter anderen haben sich die Arbeiten an der Wasserstadt deutlich verzögert, was eigentlich bei der Preisdynamik in der Baubranche schon fast automatisch zu Preissteigerungen führt. Ursache war vor allem die lange Abstimmung mit der RAG über den Bau einer neuen Grubenwasserleitung. Das Bergbauunternehmen war wesentlich später als geplant mit dem Planungen für die neue Leitung gestartet, weil lange nicht klar war, ob es das Grubenwasser ansteigen lassen darf und dann die Haltung auf Tauchpumpen umstellen kann.

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Rodungsarbeiten sind von vornherein eingepreist

Kleinere Probleme, wie die Beseitigung des japanischen Knöterichs, der Teile der Fläche überwuchert hatte, seien von vornherein mit eingepreist gewesen, sagt Reumke. „Rodungsarbeiten sind von vornherein vorgesehen“, sagt sie. Wie die Kostenentwicklung in Zukunft sei, können sie natürlich nicht zu 100 Prozent prognostizieren.Die Stadt beziffert die Gesamtkosten für das Anlegen der Wasserstadt mit insgesamt 41 Millionen Euro. 26 Millionen Euro sollen durch die Grundstückserlöse gedeckt werden, 10 Millionen Euro sind als Förderung bewilligt und 4,5 Millionen Euro hat die Stadt als ihren Anteil aus eigenen Finanzmitteln eingeplant.

Kosten für die Wasserstadt Aden liegen bisher noch immer im Rahmen

Die Böschung zur neuen Bahnbrücke ist zwar noch nicht fertig. Trotzdem kann die RAG schon eine Rampe auf das Wasserstadtgelände bauen. Sie kommt, aber wahrscheinlich mit etwas Verzögerung. © Kevin Kalvemann

Rampe wird etwas zu spät fertig

Die Stadt hofft auch , dass die Rampe von der Jahnstraße auf das ehemalige Zechengelände fertig ist, wenn die Bodenanlieferungen im September wieder beginnen sollen. Über die Rampe soll auch das Schüttgut auf die Halde gebracht werden. Die RAG will die Rampe zwar bald bauen. Reumke rechnet damit, dass die Bodenanlieferungen aber für einige Tage über das östliche Zechentor an der Rotherbachstraße erfolgen müssen.

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